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Epidemiologische Studie (Meta-Analyse)Cellular phone use and brain tumor: a meta-analysis. epidemiol.Mobiltelefon-Nutzung und Hirntumor: eine Meta-Analyse.
Von: Kan P, Simonsen SE, Lyon JL, Kestle JR Erschienen in: J Neurooncol 2008; 86 (1): 71 - 78 ( PubMed Eintrag, Journal Website )Ziel der Studie (lt. Autor) Es wurde eine Meta-Analyse zur Wirkung von Mobiltelefon-Nutzung und dem Risiko für Hirntumor in den USA durchgeführt. Folgende neun, zwischen 2000 und 2006 veröffentlichte Studien wurden einbezogen: Auvinen et al. 2002, Christensen et al. 2005, Hepworth et al. 2005, Inskip et al. 2001, Lönn et al. 2004, Lönn et al. 2005, Muscat et al. 2000, Schoemaker et al. 2005 und Schüz et al. 2006. Hintergrund/weitere Details: Nur Studien, die sämtliche folgenden Kriterien erfüllten, wurden in der Meta-Analyse berücksichtigt: 1) in Englisch veröffentlicht, 2) Fall-Kontroll-Studiendesign, 3) ausreichend Daten, um rohe, nicht korrigierte Odds Ratios zu berechnen und 4) Exposition gegenüber Mobiltelefonen eindeutig definiert.
Regelmäßige Nutzung eines Mobiltelefons wurde entweder definiert als mindestens ein Anruf pro Woche in sechs oder mehr Monaten oder als Besitz eines Vertrags mit einem Mobilfunk-Netzbetreiber. Endpunkt/Art der Risikoabschätzung Abschätzung der Inzidenz mittels Odds Ratio (OR)
Exposition - analoges Mobiltelefon, digitales Mobiltelefon
- Art der Exposition: persönliches Umfeld
- Abschätzung mittels Befragung
Expositionsgruppen:
| Referenzgruppe 1: | nicht exponiert | | Gruppe 2: | regelmäßige Mobiltelefon-Nutzung | | Gruppe 3: | regelmäßige Mobiltelefon-Nutzung: ≥ 10 Jahre | | Gruppe 4: | regelmäßige Mobiltelefon-Nutzung: analog | | Gruppe 5: | regelmäßige Mobiltelefon-Nutzung: digital |
Population Studiengruppe: Männer und Frauen Gruppenmerkmale: Hirntumor Beobachtungszeitraum: 1994 - 2004 Studienort: Europa, Nordamerika
Studiengröße  | Fälle | Kontrollen |
|---|
| Gesamtanzahl | 5 259 | 12 074 |
Statistische Auswertung mittels Zufallseffekt-Methode nach DerSimonian und Laird, Mantel-Haenszel-Modell Ergebnisse/Schlussfolgerung (lt. Autor) Es wurde insgesamt kein erhöhtes Hirntumor-Risiko im Zusammenhang mit der Nutzung von Mobiltelefonen gefunden. Ein leicht erhöhtes Risiko (OR 1,25; CI: 1,01-1,54) wurde bei Patienten mit einer Exposition von 10 oder mehr Jahren beobachtet. Kein erhöhtes Risiko wurde bei Nutzern von analogen oder digitalen Mobiltelefonen gefunden.
(Studienmerkmale: epidemiologische Studie, Meta-Analyse)
Studie gefördert durch Themenverwandte Artikel 
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- Christensen HC et al. (2005): Cellular telephones and risk for brain tumors: a population-based, incident...
- Lönn S et al. (2005): Long-term mobile phone use and brain tumor risk.
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- Lönn S et al. (2004): Mobile Phone Use and the Risk of Acoustic Neuroma.
- Muscat JE et al. (2002): Handheld cellular telephones and risk of acoustic neuroma.
- Auvinen A et al. (2002): Brain tumors and salivary gland cancers among cellular telephone users.
- Inskip PD et al. (2001): Cellular-telephone use and brain tumors.
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Glossar: Akustikusneurinom, analogen, CI, digitalen, epidemiologische Studie, Exposition, Gliom, Hirntumor, Inzidenz, Meningiom, Meta-Analyse, Mobilfunk, Mobiltelefonen, OR, Risiko, statistische, Studiendesign |
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