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Epidemiologische Studie (Fall-Kontroll-Studie)

Handheld cellular telephone use and risk of brain cancer. epidemiol.

Mobiltelefon-Nutzung und das Risiko für Hirntumor.

Von: Muscat JE, Malkin MG, Thompson S, Shore RE, Stellman SD, McRee D, Neugut AI, Wynder EL
Erschienen in: JAMA 2000; 284 (23): 3001 - 3007 (PubMed | Journal-Webseite)

Ziel der Studie (lt. Autor)
In einer krankenhausbezogenen Fall-Kontroll-Studie in den USA wurde untersucht, ob die Nutzung von Mobiltelefonen mit Hirntumoren zusammenhängt.
Hintergrund/weitere Details:
Der Besitz eines Mobiltelefon-Vertrags wurde als Nutzung eines Mobiltelefons definiert.

Endpunkt/Art der Risikoabschätzung

Abschätzung der Inzidenz mittels Odds Ratio (OR)

Exposition

Expositionsgruppen:

Referenzgruppe 1:  Nutzung eines Mobiltelefons: 0 Jahre 
Gruppe 2:  Nutzung eines Mobiltelefons: 1 Jahr 
Gruppe 3:  Nutzung eines Mobiltelefons: 2-3 Jahre 
Gruppe 4:  Nutzung eines Mobiltelefons: ≥ 4 Jahre 
Referenzgruppe 5:  Nutzung eines Mobiltelefons: 0 Stunden/Monat 
Gruppe 6:  Nutzung eines Mobiltelefons: > 0 ≤ 0,72 Stunden/Monat 
Gruppe 7:  Nutzung eines Mobiltelefons: > 0,72 ≤ 2,10 Stunden/Monat 
Gruppe 8:  Nutzung eines Mobiltelefons: > 2,1 ≤ 10,1 Stunden/Monat 
Gruppe 9:  Nutzung eines Mobiltelefons: > 10,1 Stunden/Monat 
Referenzgruppe 10:  Nutzung eines Mobiltelefons: 0 Gesamtstunden 
Gruppe 11:  Nutzung eines Mobiltelefons: > 0 ≤ 8,7 Gesamtstunden 
Gruppe 12:  Nutzung eines Mobiltelefons: > 8,7 ≤ 60 Gesamtstunden 
Gruppe 14:  Nutzung eines Mobiltelefons: > 60 ≤ 480 Gesamtstunden 
Gruppe 15:  Nutzung eines Mobiltelefons: > 480 Gesamtstunden 

Population

Weitere Parameter ermittelt durch Fragebogen (demographische Angaben, Rauchgewohnheiten, Alkoholkonsum, Exposition gegenüber Stromnetzfeldern, Beruf, Krankengeschichte)

Studiengröße i Fälle  Kontrollen 
Anzahl geeignet 571-
Teilnehmeranzahl 469422
Teilnehmerrate 82%90%

Statistische Auswertung mittels unkonditionaler logistischer Regression (korrigiert für Alter, Geschlecht, Bildungsstand, ethnische Zugehörigkeit, Studienzentrum, Monat und Jahr des Interviews), Chi-Quadrat-Test

Ergebnisse/Schlussfolgerung (lt. Autor)
66 Fälle (14 %) und 76 Kontrollen (16 %) benutzten Mobiltelefone. Die durchschnittliche Nutzungsdauer von Mobiltelefonen betrug 2,8 Jahre für Fälle und 2,7 Jahre für Kontrollen. Es wurde kein erhöhtes Risiko für Hirntumor unter den Nutzern von vorwiegend analogen Mobiltelefonen gefunden. Die Daten deuten darauf hin, dass die Nutzung von Mobiltelefonen nicht mit dem Risiko für Hirntumore zusammenhängt.

Einschränkungen (lt. Autor): Für Langzeitnutzer können keine Schlussfolgerungen gezogen werden.

(Studienmerkmale: epidemiologische Studie, Fall-Kontroll-Studie)

Studie gefördert durch

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Glossar: analogen, Chi-Quadrat-Test, Diagnose, digitales, epidemiologische Studie, Exposition, Fall-Kontroll-Studie, Fragebogen, Hirntumor, histopathologisch, Inzidenz, Krankengeschichte, krankenhausbezogen, Matching, Mobiltelefone, MRI, OR, Risiko, statistische, unkonditionaler logistischer Regression
Exposition: Mobilkommunikationssystem, analoges Mobiltelefon, digitales Mobiltelefon, persönliches Umfeld

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