Epidemiologische Studie (Beobachtungsstudie)

Symptoms experienced by users of digital cellular phones: a study of a French engineering school

[Von Nutzern digitaler Mobiltelefone empfundene Symptome: eine Studie einer französischen Ingenieursschule].

Veröffentlicht in: Electromagn Biol Med 2002; 21 (1): 81-88

Ziel der Studie (lt. Autor)

Es sollte der Einfluss von digitaler Mobiltelefon-Nutzung auf unspezifische Gesundheits-Symptome unter Studenten und Mitarbeitern einer französischen Ingenieurschule untersucht werden.

Endpunkt/Art der Risikoabschätzung

Art der Abschätzung:
  • Inzidenz

Exposition

Abschätzung

Expositionsgruppen

Referenzgruppe 1 Nichtbenutzer
Gruppe 2 Nutzer
Gruppe 3 GSM-800 MHz-Nutzer
Gruppe 4 DCS-1800 MHz-Nutzer
Gruppe 5 nur Mobiltelefon-Nutzer
Gruppe 6 Mobiltelefon- und Bildschirmgerät-Nutzer
Gruppe 7 Gesprächsdauer/Tag < 2 min
Gruppe 8 Gesprächsdauer/Tag > 2 min
Gruppe 9 Anzahl der Anrufe/Tag < 2
Gruppe 10 Anzahl der Anrufe/Tag > 2

Population

  • Gruppe:
    • Männer
    • Frauen
  • Merkmale: Studenten und Mitarbeiter einer französischen Ingenieursschule
  • Beobachtungszeitraum: nicht angegeben
  • Studienort: Frankreich

Studiengröße

Teilnehmerzahl 161
Statistische Analysemethode:
  • Chi-Quadrat-Test

Schlussfolgerung (lt. Autor)

78 Befragte (48,5 %) besaßen ein Mobiltelefon, 83 Personen (51,5 %) keines. Es wurde kein signifikanter Unterschied zwischen Nutzern und Nichtbenutzern von Mobiltelefonen für die allgemeinen Symptome (Kopfschmerzen, Konzentrationsschwierigkeiten, Gedächtnis-Verlust, Müdigkeit, Schlafstörung) beobachtet. Die Ergebnisse zeigten auf, dass Mobiltelefon-Nutzer in Abhängigkeit von der Gesprächsdauer und Anzahl der Gespräche pro Tag öfters über Unbehagen, Brennen im Gesicht, Prickeln und Wärme am Ohr klagen. Nutzer von 1800 MHz-Telefonen klagten signifikant mehr über Konzentrationsschwierigkeiten als Nutzer von 900 MHz-Telefonen. Die gemeinsame Nutzung von Mobiltelefonen und Bildschirmgeräten erhöhte signifikant die Konzentrationsschwierigkeiten. Mobiltelefon-Nutzerinnen hatten signifikant häufigere Schlafstörungen als männliche Nutzer.

Studie gefördert durch

  • nicht angegeben/keine Förderung

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