Studientyp: Medizinische/biologische Studie (experimentelle Studie)

Effects of neck exposure to 5.5 mT static magnetic field on pharmacologically modulated blood pressure in conscious rabbits. med./bio.

[Wirkungen einer Nacken-Exposition mit einem 5.5 mT statischen Magnetfeld auf pharmakologisch modulierten Blutdruck in Kaninchen bei Bewusstsein].

Veröffentlicht in: Bioelectromagnetics 2005; 26 (6): 469-480

Ziel der Studie (lt. Autor)

Es sollten die akuten Wirkungen einer örtlichen Anwendung eines statischen Magnetfelds am Nacken und Becken unter pharmakologisch moduliertem Blutdruck untersucht werden; ebenso Noradrenalin-induzierte Hypertension und Nicardipin (Calciumkanal-Blocker)-induzierte Hypotension bei Kaninchen bei Bewusstsein.

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1:
Expositionsdauer: 30 min

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz
Typ
Expositionsdauer 30 min
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
  • Spule(n)
  • a pair of donut shaped annular electromagnets (33/24 cm outer/inner diameter, 2.8 cm thick)
Aufbau the rabbit was placed in a plastic cylinder holder (50 cm long, 16 cm inner diameter) which was placed into the pair of electromagnets. One electromagnet was located over the neck of the rabbit while the other one over the pelvis region.
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
magnetische Flussdichte 6,1 mT Maximum gemessen - beim Magnet und 4 mT in der Mittelachse des Magnets
magnetische Flussdichte 5,5 mT Maximum gemessen - bis 1 mT; an dem Nacken oder Becken
magnetische Flussdichte 4 mT Maximum gemessen - am Kopf und Ohr

Referenzartikel

  • Okano H et al. (2003): Anti-pressor effects of whole body exposure to static magnetic field on pharmacologically induced hypertension in conscious rabbits.

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes System:
Untersuchtes Organsystem:
Untersuchungszeitpunkt:
  • vor der Befeldung
  • während der Befeldung
  • nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

Die Nacken-Exposition schwächte die pharmakologisch induzierte Vasokonstriktion oder Vasodilation ab und hemmte anschließend im Vergleich zur Schein-Exposition die Erhöhung oder die Abnahme beim Blutdruck. Im Gegensatz dazu wirkte die Becken-Exposition dem Noradrenalin-erhöhten Blutdruck oder dem Nicardipin-verminderten Blutdruck nicht entgegen.
Die Nacken-Exposition hatte eine zweiphasige und stärkende Wirkung auf den vaskulären Tonus und den Blutdruck, was normalisierend auf den Tonus und Blutdruck wirkte. Die Nacken-Exposition verursachte im Vergleich zur Schein-Exposition eine signifikante Erhöhung der Baroreflex-Empfindlichkeit beim Noradrenalin-erhöhten Blutdruck.
Die puffernden Wirkungen des statischen Magnetfelds auf erhöhte hämodynamische Unterschiede zwischen dem Noradrenalin-induzierten hohen vaskulären Tonus und dem Nicardipin-induzierten niedrigen vaskulären Tonus könnte zum Teil von Baroreflex-Signalwegen abhängen, die die Noradrenalin-vermittelte Reaktion in Zusammenhang mit den Ca2+-Dynamiken modulieren könnten.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch

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