Studientyp: Medizinische/biologische Studie (experimentelle Studie)

The effect of extremely low-frequency electromagnetic fields on skin and thyroid amine- and peptide-containing cells in rats: an immunohistochemical and morphometrical study. med./bio.

[Die Wirkung extrem niederfrequenter elektromagnetischer Felder auf Amin- und Peptid-haltige Zellen der Haut und der Schildrüse bei Ratten: Eine immunohistochemische und morphometrische Studie].

Veröffentlicht in: Environ Res 2005; 99 (3): 369-377

Ziel der Studie (lt. Autor)

Es sollte der Einfluss extrem niederfrequenter elektromagnetischer Felder auf Mastzellen, parafollikuläre Zellen und Nervenfasern in der Haut und der Schilddrüse der Ratte untersucht werden.

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1: 50 Hz
Expositionsdauer: täglich wiederholte Exposition, 4 Stunden/Tag, 7 Tage die Woche für 1 Monat

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz 50 Hz
Typ
Signalform
  • sinusoidal
Expositionsdauer täglich wiederholte Exposition, 4 Stunden/Tag, 7 Tage die Woche für 1 Monat
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
Abstand zw. exponiertem Objekt und Expositionsquelle 12 cm
Aufbau Cages were placed on both sides of the coil, perpendicular to the coil axis.Control animals were handled in the same manner as the exposed ones and were maintained in a similar environment but in the absence of EMF.
Zusatzinfo The axis was parallel to the lines of force of the geomagnetic field (north-south direction).
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
elektrische Feldstärke 160 V/m nicht spezifiziert gemessen - bis 54 V/m
magnetische Flussdichte 300 µT Maximum gemessen - auf der Seite des Käfigs in der Nähe der Spule
magnetische Flussdichte 100 µT Minimum gemessen - auf der Seite des Käfigs gegenüberliegend der Spule

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes System:
Untersuchtes Organsystem:
Untersuchungszeitpunkt:
  • nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

Im Vergleich zu den Kontrollen wurde eine signifikant erhöhte Anzahl Serotonin-positiver Zellen in der Haut und Neuropeptid Y-enthaltender Nervenfasern in den Schilddrüsen-Zellen der Ratte aufgedeckt, die bei extrem niederfrequenten elektromagnetischen Feldern exponiert wurden. Dies deutet auf einen mögliche elektromagnetische Feld-Wirkung auf das Haut- und Schilddrüsen-Gefäßsystem hin.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch

Themenverwandte Artikel