Studientyp: Medizinische/biologische Studie (experimentelle Studie)

Operant control of convective cooling and microwave irradiation by the squirrel monkey. med./bio.

[Operante Kontrolle von Konvektionskühlung und Mikrowellen-Erwärmung durch Totenkopfäffchen].

Veröffentlicht in: Bioelectromagnetics 1985; 6 (4): 365-380

Ziel der Studie (lt. Autor)

Es sollten die Wirkungen einer Befeldung auf das Thermoregulations-Verhalten von Affen untersucht werden.

Hintergrund/weitere Details

Die Affen wurden darauf abgerichtet, die Körpertemperatur durch Wählen der Luftströme von 10 und 50°C zu regulieren. Um die Fähigkeit der Affen zu ermitteln, Mikrowellen als Quelle erwärmender Energie zu benutzen, wurde die 50°C-Luft durch kontinuierliche 2450 MHz Mikrowellen (CW), begleitet mit thermisch neutraler Luft (30°C), ersetzt.

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1: 2,45 GHz
Modulationsart: CW
Expositionsdauer: intermittierend, 3 Sessions je 2 Stunden

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz 2,45 GHz
Charakteristik
Expositionsdauer intermittierend, 3 Sessions je 2 Stunden
Modulation
Modulationsart CW
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
Kammer Shielded anechoic chamber/ 1.8 m x 1.8 m x 2.5 m
Aufbau A monkey was chair restrained inside a 51cm x 33 cm x 30 cm ventilated Styrofoam box that was located inside the exposure chamber.
Zusatzinfo Exposure duration: Three or more 2 hour sessions; EMF was activated/deactivated when the monkey pulled the cord for warm air/ cold air respectively
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
Leistungsflussdichte 200 W/m² nicht spezifiziert gemessen - 25 mW/cm² und 30 mW/cm²

Referenzartikel

  • Adair ER et al. (1983): Behavioral thermoregulation in the squirrel monkey: adaptation processes during prolonged microwave exposure.

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes System:
Untersuchungszeitpunkt:
  • während der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

Der Prozentsatz der Zeit, wo die Tiere Mikrowellen-Befeldung auswählten, gepaart mit thermisch neutraler Luft, lag bei 20 und 25 mW/cm² durchschnittlich bei 90%. Der mittlere Prozentsatz verringerte sich bei 30 mW/cm² auf 81%, was die Fähigkeit der Affen bestätigt, Mikrowellen beim Thermoregulations-Verhalten als eine Quelle thermischer Energie zu nutzen. Alle Affen vollzogen bereitwillig den Übergang von warmer Luft zum Mikrowellen-Feld. Dabei regulierten sie die Rektaltemperatur mit Genauigkeit durch aufeinanderfolgende Auswahl von 10°C-Luft und Mikrowellen-Befeldung (begleitet von 30°C-Luft). Obwohl die Auswahl der kühleren Luft zu einem leichten Abfall der Hauttemperaturen führte, wurde die normale Rektaltemperatur beibehalten. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Affen eine Mikrowellen-Quelle in Verbindung mit konvektiver Abkühlung dazu benutzen können, über ihr Verhalten die Körpertemperatur zu regulieren.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch

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