Studientyp: Medizinische/biologische Studie (experimentelle Studie)

Assessment of genetic damage in peripheral blood of human volunteers exposed (whole-body) to a 200 muT, 60 Hz magnetic field. med./bio.

[Abschätzung des genetischen Schadens im peripheren Blut von Freiwilligen, die bei einem 200 µT, 60 Hz-Magnetfeld (Ganzkörper) exponiert waren].

Veröffentlicht in: Int J Radiat Biol 2009; 85 (2): 144-152

Ziel der Studie (lt. Autor)

Es sollte das Ausmaß des genetischen Schadens in peripheren Blut-Zellen gesunder Freiwilliger untersucht werden, die bei einem Ganzkörper-Magnetfeld (60 Hz) exponiert wurden.

Hintergrund/weitere Details

10 gesunde Männer und Frauen wurden exponiert und fünf Männer und fünf Frauen schein-exponiert. Positivkontrollen (Gammastrahlung) wurden mit Blut-Proben durchgeführt.
Um mögliche klastogene Wirkungen nachzuweisen, wurde die Inzidenz von Mikronuklei in Phytohämagglutinin-stimulierten Lymphozyten abgeschätzt.

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1: 60 Hz
Expositionsdauer: kontinuierlich für 4 h

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz 60 Hz
Typ
Signalform
  • sinusoidal
Expositionsdauer kontinuierlich für 4 h
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
Aufbau three orthogonal coil pairs of which only the vertical one with a separation of 1.5 m x 0.75 m was used
Schein-Exposition Eine Schein-Exposition wurde durchgeführt.
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
magnetische Flussdichte 200 µT - gemessen - -

Referenzartikel

  • Shupak NM et al. (2004): Human exposure to a specific pulsed magnetic field: effects on thermal sensory and pain thresholds.
  • Thomas AW et al. (2001): Magnetic field exposure and behavioral monitoring system.
  • Thomas AW et al. (2001): A comparison of rheumatoid arthritis and fibromyalgia patients and healthy controls exposed to a pulsed (200 microT) magnetic field: effects on normal standing balance.

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes System:
Untersuchungszeitpunkt:
  • vor der Befeldung
  • nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

In der Magnetfeld-exponierten Gruppe gab es weder eine Evidenz für einen erhöhten DNA-Schaden noch für eine erhöhte Inzidenz von Mikronuklei. Allerdings verursachte die in vitro -Exposition mit der 1,5 Gy Gammastrahlung einen signifikanten Anstieg sowohl beim DNA-Schaden wie auch bei der Mikronuklei-Induktion.
Insgesamt wurde keine Evidenz gefunden, dass eine akute Ganzkörper-Exposition bei einem 200 µT, 60 Hz-Magnetfeld für vier Stunden einen DNA-Schaden im humanen Blut verursachen könnte.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch

Themenverwandte Artikel