Studientyp: Medizinische/biologische Studie (Beobachtungsstudie)

Effect of electromagnetic field induced by radio frequency waves at 900 to 1800 MHz on bone mineral density of iliac bone wings. med./bio.

[Wirkung eines elektromagnetischen Feldes, induziert durch Hochfrequenz-Wellen von 900 bis 1800 MHz, auf die Knochenmineraldichte des Darmbeins].

Veröffentlicht in: J Craniofac Surg 2009; 20 (5): 1556-1560

Ziel der Studie (lt. Autor)

Es sollten die Wirkungen von elektromagnetischen Feldern, ausgesendet durch Mobiltelefone (900 bis 1800 MHz) auf die Knochenmineraldichte des menschlichen Darmbeins (Teil des Hüftknochens, als gängigste Aufbewahrungsstelle für Handys) untersucht werden.

Hintergrund/weitere Details

Insgesamt wurden 150 männliche Freiwillige mit einbezogen (durchschnittliches Alter 31,85 Jahre). Die Darmbeine der Teilnehmer wurden in zwei Gruppen eingeteilt: exponierte Seite (Gruppe 1) und unexponierte Seite (Gruppe 2). 122 aller Freiwilligen trugen ihre Handys auf ihren rechten Darmbeinen, wohingegen 28 Teilnehmer ihre Telefone auf ihren linken Darmbeinen trugen. Die durchschnittliche tägliche Tragedauer betrug 14,7 Stunden und die durchschnittliche Dauer der Handy-Nutzung betrug 6,2 Jahre.

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1: 900–1.800 MHz
Expositionsdauer: 14.7 h/Tag während 6.2 Jahren (Mittelwert)
-

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz 900–1.800 MHz
Typ
Expositionsdauer 14.7 h/Tag während 6.2 Jahren (Mittelwert)
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
Aufbau phone carried on the iliac bone wing
Parameter

Für diese Exposition sind keine Parameter spezifiziert.

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes Organsystem:
Untersuchungszeitpunkt:
  • nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

Die Werte der Knochenmineraldichte von Gruppe 1 waren leicht geringer als die der Gruppe 2, aber es gab keinen statistisch signifikanten Unterschied zwischen beiden Gruppen. Zusätzlich waren die durchschnittlichen Werte der Gruppe 1 nicht so gering wie die, die bei Osteoporose-Fällen gemessen werden.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch

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