Studientyp: Medizinische/biologische Studie (experimentelle Studie)

Influence of extremely-low-frequency magnetic field on antioxidative melatonin properties in AT478 murine squamous cell carcinoma culture. med./bio.

[Einfluss eines extrem-niederfrequenten Magnetfelds auf die antioxidativen Melatonin-Eigenschaften in der AT478 murinen Plattenepithelkarzinom-Zellkultur].

Veröffentlicht in: Biol Trace Elem Res 2004; 102 (1-3): 227-243

Ziel der Studie (lt. Autor)

Es sollten die Wirkungen extrem niederfrequenter elektromagnetischer Felder und der Zugabe des Antioxidationsmittels Melatonin (10-3, 10-4 und 10-5 M; 24 h oder 72 h), alleine oder in Kombination, auf die antioxidativen Enzymaktivitäten und den Grad der Lipidperoxidation in einer Karzinom-Zelllinie in vitro untersucht werden.

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1: 3 Hz–3 kHz
Expositionsdauer: kontinuierlich für 16 min

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz 3 Hz–3 kHz
Typ
Expositionsdauer kontinuierlich für 16 min
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
  • medical magnetostimulation device MRS-2000
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
magnetische Flussdichte 0,11 mT Effektivwert gemessen - -

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes System:
Untersuchungszeitpunkt:
  • nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

Nach alleiniger Melatonin-Behandlung waren die Enzymaktivitäten der Antioxidantien erhöht und der Malondialdehyd-Gehalt reduziert.
Die Exposition der bei dem extrem niederfrequenten elektromagnetischen Feld alleine verursachte einen Anstieg der beiden Superoxid-Dismutase-Enzymaktivitäten und des Malondialdehyd-Gehalts, aber der Einfluss auf die Glutathionperoxidase-Enzymaktivität war vernachlässigbar.
Alle Enzymaktivitäten in den Kulturmedien mit Melatonin (alle Konzentrationen) waren nach der Exposition bei dem extrem niederfrequenten Magnetfeld, im Vergleich zu den Zellen, die mit Melatonin alleine behandelt wurden, signifikant vermindert. Ebenso war der Malondialdehyd-Gehalt nach der Ko-Exposition bei Melatonin und dem extrem niederfrequenten Magnetfeld signifikant vermindert.
Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass die Ergebnisse darauf hindeuten, dass ein extrem niederfrequentes Magnetfeld die antioxidative Wirkung von Melatonin auf Zellebene abschwächt.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch

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