Studientyp: Medizinische/biologische Studie (experimentelle Studie)

Extremely Low Frequency Magnetic Fields Do Not Elicit Oxidative Stress in MCF10A Cells med./bio.

[Extrem niederfrequente Magnetfelder rufen keinen oxidativen Stress bei MCF10A-Zellen hervor]

Veröffentlicht in: J Radiat Res 2012; 53 (1): 79-86

Ziel der Studie (lt. Autor)

Es sollte untersucht werden, ob extrem niederfrequente Magnetfelder die intrazellulären reaktiven Sauerstoffspezies-Gehalte und die Antioxidationsmittel-Enzymaktivität beeinflussen können.

Hintergrund/weitere Details

Die Zellen wurden 10, 24 und 48 Stunden nach der Exposition untersucht. Für die Positivkontrolle wurden die Zellen bei 0,5, 2 oder 4 Gy Gammastrahlung exponiert und 48 Stunden nach der Exposition untersucht.

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1: 60 Hz
Expositionsdauer: kontinuierlich für 4 h

Allgemeine Informationen

Cells were divided into three different groups: i) sham exposure group ii) experimental group exposed to ELF-MF iii) positive control group exposed to gamma radiation

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz 60 Hz
Typ
Expositionsdauer kontinuierlich für 4 h
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
Kammer exposure system was kept in an incubator at 37°C (±3°C); size of Petri dishes: 100 mm
Aufbau field generator consisted of four square-shaped coils and one cage with three testing floors
Schein-Exposition Eine Schein-Exposition wurde durchgeführt.
Zusatzinfo magnetic field shielding system using ferrite material was adopted to shield strong magnetic fields in the outer of the exposure system
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
magnetische Flussdichte 1 mT Maximum berechnet und gemessen - gesetzer Wert im Zentrum der mittleren Ebene

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes System:
Untersuchungszeitpunkt:
  • nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

Die Zellen, die bei dem extrem niederfrequenten Magnetfeld exponiert wurden, zeigten im Vergleich zu der schein-exponierten Kontrolle keine statistisch signifikanten Veränderungen bei den untersuchten Parametern. Die Gammastrahlung-exponierten Zellen wiesen merkliche Veränderungen bei dem Gehalt der reaktiven Sauerstoffspezies (Erhöhung), bei der Superoxid-Dismutase-Enzymaktivität (Erhöhung) und beim GSH/GSSG-Verhältnis (Abnahme) auf. Zusätzlich waren nur die Gammastrahlung-exponierten Zellen positiv in Bezug auf morphologische Veränderungen und die Alterungs-assoziierte beta-Galactosidase-Aktivität.
Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass eine extrem niederfrequente Magnetfeld-Exposition unter diesen Expositions-Bedingungen keine Wirkungn auf den Gehalt der reaktiven Sauerstoffspezies, die Superoxid-Dismutase-Aktivität und das GSH/GSSG-Verhältnis hat.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch

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