Studientyp: Medizinische/biologische Studie (experimentelle Studie)

Chronic toxicity/oncogenicity evaluation of 60 Hz (power frequency) magnetic fields in F344/N rats. med./bio.

[Bewertung chronischer Toxizität/Onkogenität von 60 Hz (Netzfrequenz)-Magnetfeldern bei F344/N-Ratten].

Veröffentlicht in: Toxicol Pathol 1999; 27 (3): 267-278

Ziel der Studie (lt. Autor)

Diese in vivo-Studie wurde durchgeführt, um mögliche onkogene und toxische Wirkungen einer chronischen, zweijährigen Exposition unter einem extrem niederfrequenten Magnetfeld bei Mäusen abzuschätzen.

Hintergrund/weitere Details

Insgesamt wurden 200 männliche und 200 weibliche Ratten untersucht.

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1: 60 Hz
Modulationsart: CW
Expositionsdauer: 18,5 h/Tag über 2 Jahre (1 h an/1 h aus)

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz 60 Hz
Typ
Signalform
  • sinusoidal
Polarisation
Expositionsdauer 18,5 h/Tag über 2 Jahre (1 h an/1 h aus)
Modulation
Modulationsart CW
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
  • 5 identical field generating coil sets, one/room; coil set rectangular solenoid
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
magnetische Flussdichte 1 mT Maximum - - -
magnetische Flussdichte 0,2 mT - - - -
magnetische Flussdichte 2 µT Minimum - - -

Referenzartikel

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes System:
Untersuchungszeitpunkt:
  • nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

Unter chronischer Magnetfeld-Exposition (bei 20 mG und 2 G) stieg die Inzidenz von C-Zell-Adenomen und Karzinomen der Schilddrüse bei den männlichen Ratten statistisch signifikant an. Da diese Veränderungen bei den niedrigsten magnetischen Flussdichten und nur bei den männlichen Ratten auftraten, wurden sie als fragwürdig erachtet.
Unter intermittierender Magnetfeld-Exposition bei 10 G wurde weniger Leukämie bei den männlichen Ratten festgestellt.
Zusammengefasst zeigen diese Ergebnisse im Ganzen betrachtet keinen eindeutigen Beleg für eine onkogene oder toxische Wirkung der chronischen Magnetfeld-Exposition.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch

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