Studientyp: Epidemiologische Studie (Beobachtungsstudie)

Occupational exposure to extremely low frequency magnetic fields and risk of Alzheimer disease: A systematic review and meta-analysis. epidem.

[Berufliche Exposition bei niederfrequenten Magnetfelden und das Risiko für Alzheimer-Krankheit: ein systematischer Review und eine Meta-Analyse].

Veröffentlicht in: Neurotoxicology 2018; 69: 242-252

Ziel der Studie (lt. Autor)

In einer Meta-Analyse wurde der Zusammenhang zwischen beruflicher Exposition bei niederfrequenten Magnetfelder und dem Risiko für Alzheimer-Krankheit untersucht.

Weitere Details

Folgende 20 Studien wurden eingeschlossen: Sobel et al (1995), Sobel et al (1996), Feychting et al (1998), Savitz et al (1998), Savitz et al (1998), Graves et al (1999), Noonan et al (2002), Feychting et al (2003), Hakansson et al (2003), Harmanci et al (2003), Qiu et al (2004), Park et al (2005), Davanipour et al (2007), Röösli et al (2007), Seidler et al (2007), Andel et al (2010), Sorahan and Mohammed (2014), Davanipour et al (2014), Koeman et al (2015) und Pedersen et al (2017).

Endpunkt/Art der Risikoabschätzung

Exposition

Abschätzung

Population

Statistische Analysemethode:

Schlussfolgerung (lt. Autor)

Es wurde ein erhöhtes Risiko für Alzheimer-Krankheit bei Beschäftigten mit einer beruflichen Exposition bei niederfrequenten Magnetfeldern beobachtet (RR 1,63; KI 1,35-1,96). Es wurden höhere Risikoschätzer bei Fall-Kontroll-Studien (OR 1,80; KI 1,40-2,32) als bei Kohortenstudien (RR 1,42; KI 1,08-1,87) gefunden.
Die Autoren schlussfolgern, dass eine berufliche Exposition bei niederfrequenten Magnetfeldern das Risiko für Alzheimer-Krankheit erhöhen könnte. Allerdings sollten die Ergebnisse wegen der mittleren bis hohen Heterogenität zwischen den Studien und Hinweisen auf Publikations-Bias mit Vorsicht interpretiert werden.

Studie gefördert durch

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