Studientyp: Epidemiologische Studie (Beobachtungsstudie)

Exposure to power-frequency magnetic fields and the risk of childhood cancer. epidem.

[Exposition bei magnetischen Netzfrequenz-Feldern und das Risiko für Krebs im Kindesalter].

Veröffentlicht in: Lancet 1999; 354 (9194): 1925-1931

Ziel der Studie (lt. Autor)

In einer bevölkerungsbezogenen Fall-Kontroll-Studie in Großbritannien wurde der Zusammenhang zwischen allen Krebsarten im Kindesalter und der Exposition bei magnetischen Netzfrequenz-Feldern untersucht.

Weitere Details

Die Studie ist der EMF-Teil der UK-Kinderkrebs-Studie (UKCCS), in der fünf Hypothesen zu möglichen Ursachen von Kinderkrebs untersucht wurden.
Es wurden Messungen in einer Wohnung durchgeführt, wenn das Kind an der jetzigen Adresse ein Jahr vor Diagnosestellung lebte. In der Publikation 4760 sind weitere Ergebnisse, die auf Berechnungen der Magnetfeld-Exposition beruhen, veröffentlicht.

Endpunkt/Art der Risikoabschätzung

Art der Abschätzung: (Odds Ratio (OR))

Exposition

Abschätzung

Expositionsgruppen

Gruppe Charakteristik
Referenzgruppe 1 arithmetisches Mittel des Magnetfelds: < 0,1 µT
Gruppe 2 arithmetisches Mittel des Magnetfelds: < 0,1 - 0,2 µT
Gruppe 3 arithmetisches Mittel des Magnetfelds: ≥ 0,2 µT
Gruppe 4 arithmetisches Mittel des Magnetfelds: 0,2 - < 0,4 µT
Gruppe 5 arithmetisches Mittel des Magnetfelds: ≥ 0,4 µT

Population

Fallgruppe

Kontrollgruppe

Studiengröße

Fälle Kontrollen
Anzahl geeignet 3.938 7.629
Teilnehmerzahl 2.423 2.416
Anzahl auswertbar 2.226 2.226
Statistische Analysemethode: (Anpassung: )

Schlussfolgerung (lt. Autor)

2,3 % der an der Studie teilnehmenden Kinder waren bei magnetischen Feldern über 0,2 µT exponiert.

Es wurde kein erhöhtes Risiko für Krebs im Kindesalter und die Exposition bei magnetischen Felder in Verbindung mit elektrischer Versorgung gefunden.

Studie gefördert durch

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