Studientyp: Medizinische/biologische Studie (experimentelle Studie)

Local cerebral blood flow after microwave exposure. med./bio.

[Örtliche Hirndurchblutung nach Mikrowellen-Exposition].

Veröffentlicht in: Brain Res 1981; 204 (1): 220-225

Ziel der Studie (lt. Redakteur)

Es sollte untersucht werden, ob Mikrowellen die örtliche Hirndurchblutung verändern.

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1: 2,8 GHz
Modulationsart: gepulst
Expositionsdauer: kontinuierlich für 5, 15, 30, 45 oder 60 min

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz 2,8 GHz
Typ
Expositionsdauer kontinuierlich für 5, 15, 30, 45 oder 60 min
Modulation
Modulationsart gepulst
Pulsbreite 2 µs
Folgefrequenz 500 Hz
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
Schein-Exposition Eine Schein-Exposition wurde durchgeführt.
Zusatzinfo Sham irradiation was performed for 5, 30, or 60 min.
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
Leistungsflussdichte 15 mW/cm² Mittelwert - - -

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes System:
Untersuchtes Organsystem:
Untersuchungszeitpunkt:
  • nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass eine Mikrowellen-Exposition eine signifikante Erhöhung der örtlichen Hirndurchblutung bei Ratten bei Bewusstsein verursacht. Nach einer 60-minütigen Befeldung war der Blutfluss bei allen beprobten 17 Gehirn-Regionen um mindestens 39% erhöht; bei vielen um mehr als 100%. Die Ergebnisse beeinflussen die Auswahl von Techniken zur Messung der quantitativen Effekte von Mikrowellen auf die Durchlässigkeit (Permeabilität) der Blut-Hirn-Schranke. Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass frühere Berichte zur Durchlässigkeit der Blut-Hirn-Schranke in ihrem Ausmaß geringer sind als ursprünglich angenommen.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch