Studientyp: Technische/dosimetrische Studie (experimentelle Studie)

Effect of microwave irradiation on brain tissue structure and catecholamine distribution tech./dosim.

[Wirkung von Mikrowellen-Befeldung auf Gehirn-Gewebe-Strukturen und Katecholamin-Verteilung]

Veröffentlicht in: Psychopharmacology (Berl) 1980; 67 (2): 119-123

Ziel der Studie (lt. Autor)

Während der Folge von Studien zur Brauchbarkeit von Mikrowellen-Befeldung zur schnellen Inaktivierung von Enzymen zur Überprüfung lokaler Katecholamine in den Gehirnen von Tieren, kamen Fragen auf, die die Möglichkeit eines Gewebe-Schadens betreffen, der durch die Befeldung verursacht wird, ebenso wie die Möglichkeit der Transformation und von Zell-Brüchen, gefolgt vom Ausfluss von Neurotransmittern. Um eine Antwort auf diese Fragen zu finden, wurden an Corpus striatum- und Locus coeruleus-Schnitten licht- und elektronenmikroskopische Untersuchungen durchgeführt und mit Schnitten, die in einer früheren Enthauptungs (Dekapitations)-Studie erhalten wurden, verglichen.

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1: 2,45 GHz
Expositionsdauer: 5 s
Exposition 2: 2,45 GHz
Expositionsdauer: 1,5 s

Allgemeine Informationen

Maruyama and Kussaka, 1978; Maruyama et al. 1978b;

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz 2,45 GHz
Expositionsdauer 5 s
Expositionsaufbau
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
Leistung 1,3 kW - - - -

Exposition 2

Hauptcharakteristika
Frequenz 2,45 GHz
Expositionsdauer 1,5 s
Expositionsaufbau
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
Leistung 5 kW - - - -

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes System:
Untersuchtes Organsystem:
Untersuchungszeitpunkt:
  • nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

Die Grenzfläche von Striatum und Kortex zeigte keine Spur von Gewebe-Störung. Im Locus coeruleus wurden nach Exposition transformierte Zellen, Vakuolisierung und Hinweise auf pyknotische Degeneration im Nukleus beobachtet, aber die Gestalt dieser Zellen war wohldefiniert. Elektronenmikroskopische Aufnahmen der Synapsen im selben Bereich zeigten nach Befeldung für 2 Sek. bei 1.3 kW Membran-Schäden, aber die synaptischen Vesikel waren klar begrenzt. Die Autoren kamen zu dem Schluss, dass die erhöhten Katecholamin-Level (wie in früheren Studien berichtet) nicht das Ergebnis von Gewebe-Brüchen/Zerissenheit nach schneller Erwärmung des Gehirns durch Befeldung waren.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch