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Zwischenfrequenz (1 kHz–10 MHz)

Im Zwischenfrequenz-Bereich werden das elektrische Feld und das magnetische Feld bei zunehmender Frequenz als ein zusammenhängendes elektromagnetisches Feld mit einer elektrischen und einer magnetischen Feld-Komponente betrachtet. Das elektromagnetische Feld ändert seine möglichen Wirkungen mit höher werdender Frequenz. Es handelt sich somit im Zwischenfrequenz-Bereich um eine Kombination aus Reizwirkung und Wärmewirkung. Die Reizwirkung in biologischen Geweben durch induzierte elektrische Felder und Ströme (vgl. Kap. Niederfrequenz (0,1 Hz–1 kHz)) geht dabei immer mehr in eine Wärmewirkung (vgl. Kap. Hochfrequenz (10 MHz–300 GHz)) über. Im Vergleich zur Erforschung möglicher Wirkungen der Felder im Niederfrequenz- und Hochfrequenz-Bereich sind die Wirkungen im Zwischenfrequenz-Bereich bislang nur wenig untersucht. Es existieren kaum neuere und systematische Untersuchungen, so dass die Datenlage für eine angemessene Risikobewertung zu gering ist. Daher wird der Forschung zu den Wirkungen der Felder im Zwischenfrequenz-Bereich eine hohe Priorität eingeräumt (vgl. WHO 2005, SCENIHR Gutachten 2009, S. 61-62 und SCENIHR Gutachten 2015, S. 220).