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Induktionskochherd

Bei Induktionsherden wird die Wärme zur Erhitzung von Speisen direkt im Topfboden erzeugt und nicht, wie bei konventionellen Kochherden, über die Herdplatte in den Topf geleitet. Dies geschieht mit Hilfe einer Spule, die sich unter jedem Kochfeld des Induktionsherdes befindet. Durch die Spulen wird ein Wechselstrom (20 - 100 kHz) geleitet, wodurch ein Magnetfeld erzeugt wird. Dieses kann ungehindert durch das Glaskeramikkochfeld und den Topf dringen. Das Magnetfeld erzeugt im elektrisch leitenden Topfboden kreisförmige Ströme (Wirbelströme), die den Inhalt des Topfes gleichmäßig erwärmen. Dieses Prinzip wird Induktion genannt. Für die Töpfe werden außerdem ferrogmagnetische Materialen verwendet, in denen durch Einwirkung des Magnetfelds im Topf-Material zusätzliche Wärme durch innere Reibung erzeugt wird. Typische Messwerte zu entsprechenden Frequenzen der Induktionsherde finden sich in der Feldquellen-Datenbank.
Einzelnes Induktionskochfeld
Foto: Pic p ter, Lizenz: CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons