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Kabellose Aufladegeräte für Elektrofahrzeuge

Das kabellose Aufladen von Elektrofahrzeugen ist über zwei verschiedene Technologien möglich:
  1. Bei der induktiven Leistungsübertragung (IPT für „Inductive Power Transfer“) erfolgt das Aufladen des Akkus über eine Primär- und eine Sekundärspule sowie einen Gleichrichter. Die Primärspule ist dabei im Boden unter dem Fahrzeug angebracht und wird von einem Wechselstrom gespeist. Durch das Wechselfeld wird in der am Fahrzeugboden befindlichen Sekundärspule eine Wechselspannung induziert, die anschließend vom Gleichrichter in eine Gleichspannung umgewandelt wird. Gegebenenfalls muss bei dieser Methode das Fahrzeug zwecks einer effizienteren Energieübertragung tiefer gelegt werden.
  2. Bei der magnetischen Resonanzkopplung (MRC für Magnetic Resonance Coupling) werden vier anstatt zwei Spulen verwendet: Zwei davon mit je einer Windung befinden sich dabei im Boden unter dem Fahrzeug, die anderen beiden mit mehreren Windungen im Fahrzeug selber. Durch Schwingstrom werden die Spulen außerhalb des Fahrzeugs zum Überschwingen gebracht und erzeugen so ein oszillierendes Magnetfeld, das wiederum in den beiden Spulen im Fahrzeug eine Spannung induziert. Dadurch kann der kabellose Aufladevorgang mit Abständen von bis zu zehnmal dem Spulendurchmesser erfolgen.
Typische Messwerte finden sich in der Feldquellen-Datenbank.
Demonstration des kabellosen Aufladens beim Parken auf der Tokio Motorshow 2011
Foto: NJo, Lizenz: CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons