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Technisch erzeugte statische Felder

Neben den natürlichen elektrischen und magnetischen Gleichfeldern (Natürliche statische Felder) gibt es solche, die der Mensch durch technische Anwendungen künstlich erzeugt. Bei Gleichfeldern oder statischen Feldern ändert sich die Polarität nicht oder nur sehr langsam, die Frequenz ist also null bzw. fast null (< 0,1 Hz) (Allgemeines). Technisch erzeugte Gleichfelder werden zum Beispiel im öffentlichen Nahverkehr (Öffentlicher Schienennahverkehr), bei Gleichstrom-Übertragungsleitungen (Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung (HGÜ)) oder in der Medizin (MRT; MRT) verwendet. Sie werden entweder mit Permanentmagneten oder Elektromagneten erzeugt.

Permanentmagnete (Dauermagnete)
Permanentmagnete bestehen aus Eisen, Nickel oder Kobalt und sind dauermagnetisch. Sie werden z.B. in Lautsprechern, Kühlschrankmagneten, Spielzeug, Elektromotoren und vielen anderen Geräten verwendet.
Typischer Hufeisen-Magnet mit anhaftendem Eisenstaub an den Polen
Foto: Oguraclutch, Lizenz: CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons
Elektromagnete
Bei Elektromagneten kann das Magnetfeld ein- und ausgeschaltet werden (im Gegensatz zu Permanentmagneten). Sie bestehen meist aus einem Eisenkern, um den eine elektrische Spule gewickelt ist. Sie werden z.B. bei Magnetschwebebahnen oder Türverriegelungssystemen verwendet. Eine besondere Form von Elektromagneten sind supraleitende Magnete mit extrem hohen magnetischen Flussdichten, wie sie z.B. bei der Magnetresonanztomographie (MRT) eingesetzt werden (MRT).
Elektromagnet für experimentelle Zwecke
Foto: Antennamax, Lizenz: CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons