Studientyp: Medizinische/biologische Studie (experimentelle Studie)

Handy-Exposition homöopathischer Arzneimittel - Untersuchung an einem zoologischen Modell. med./bio.

[Mobile phone exposure of homeopathical drugs - Investigation of a zoological model].

Veröffentlicht in: ÖAZ 2006; 20: 973-975
Journal nicht peer-reviewed

Ziel der Studie (lt. Autor)

Die Studie untersucht, ob eine Handy-Exposition einen Einfluss auf die Wirksamkeit einer homöopathischen Arzneimittel-Lösung (Thyroxin D30) hat.

Hintergrund/weitere Details

Die Autoren postulieren ein Amphibienmodell, in dem Thyroxin D30 (Verdünnung 1:1030) die Thyroxin-gesteuerte beschleunigte Metamorphose ausbremsen kann.
Thyroxin D30 und Wasser D30 (Kontroll-Lösung) wurden mit einem Mobiltelefon befeldet. Es wurden jeweils vier Tiergruppen (je 20 Kaulquappen: Hochland-Frösche, Rana temporaria) zur Hyperstimulation (=experimentelle Beschleunigung der Entwicklung mit molekularem Thyroxin) in Behälter mit Thyroxin-Lösung gesetzt. Thyroxin D30 und Wasser D30 wurden zusätzlich in das Behältnis gegeben.

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1: 900–1.800 MHz
Expositionsdauer: intermittierend, 5 x 20 s

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz 900–1.800 MHz
Typ
Expositionsdauer intermittierend, 5 x 20 s
Zusatzinfo The frequency band used is not specified.
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
Aufbau The solutions in small glass flasks were placed beside the display of the mobile phone. Some flasks were wrapped in metal foil.
Zusatzinfo A call setup was performed by dialling a number, and the phone was set to stand-by after 20 s. This was repeated five times.
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
Leistungsflussdichte 339 nW/m² Maximum gemessen - Verbindungsaufbau
Leistungsflussdichte 300 nW/m² Maximum gemessen - Standby
SAR 0,8 W/kg Mittelwert über Zeit gemessen - 6 min

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes System:
Untersuchungszeitpunkt:
  • nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

Die hyperstimulierte, mit Thyroxin D30 behandelte Gruppe metamorphosierte signifikant langsamer als die ebenfalls hyperstimulierte, mit Wasser D30 behandelte Kontroll-Gruppe. Die Gruppe, die mit zuvor befeldetem Thyroxin D30 behandelt wurde, unterschied sich nicht von der mit Wasser D30 behandelten Kontroll-Gruppe.
Die Wirksamkeit des homöopathischen Mittels trat nicht ein wenn die Lösung dem Feld des Mobiltelefons ausgesetzt worden war.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch

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