Studientyp: Medizinische/biologische Studie (experimentelle Studie)

The effect of repeated microwave irradiation on the frequency of sex-linked recessive lethal mutations in Drosophila melanogaster. med./bio.

[Die Wirkung einer wiederholten Mikrowellen-Befeldung auf die Häufigkeit Geschlechts-verbundener rezessiver tödlicher Mutationen bei Drosophila melanogaster].

Veröffentlicht in: Mutation Research - Genetic Toxicology 1985; 157 (2-3): 163-167

Ziel der Studie (lt. Autor)

Es sollten die Effekte wiederholter Mikrowellen-Expositionen auf die Häufigkeit tödlicher Mutationen bei Drosophila melanogaster ermittelt werden. Die Fruchtbarkeit und das Geschlechtsverhältnis ihrer Nachkommenschaft wurden ebenfalls untersucht.

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1: 2,375 GHz
Modulationsart: CW
Expositionsdauer: 5 Tage

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz 2,375 GHz
Typ
Signalform
  • sinusoidal
Expositionsdauer 5 Tage
Modulation
Modulationsart CW
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
  • Rundhohlleiter
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
Leistungsflussdichte 25 W/cm² - gemessen - für 5 min.
Leistungsflussdichte 15 W/cm² - gemessen - für 60 min.
Leistungsflussdichte 20 W/cm² - gemessen - für 10 min.

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes System:
Untersuchtes Organsystem:
Untersuchungszeitpunkt:
  • nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

Vier Letale (Getötete) wurden in den behandelten Gruppen gefunden, aber ihre Häufigkeit war nicht signifikant unterschiedlich zu denen der Kontrollen. Es wurde keine zunehmende Wirkung wiederholter Expositionen auf die Sterblichkeit befeldeter Männchen beobachtet. Im Gegenteil, ihre Sterblichkeit verringerte sich mit der Anzahl der Expositionen. Die Exposition beeinflusste nicht den Geschlechter-Anteil der F1. Eine signifikante Abnahme der Anzahl der F1-Nachkommenschaft wurde bei der Gruppe verzeichnet, die bei Leistungsflussdichten von 15 W/cm² exponiert war. Bei dieser langen Exposition wurde vermutlich ein negativer thermischer Effekt der Mikrowellen auf die männlichen Keimzellen offensichtlich.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch