Studientyp: Medizinische/biologische Studie (experimentelle Studie)

Blood-brain barrier alteration after microwave-induced hyperthermia is purely a thermal effect: I. Temperature and power measurements. med./bio.

[Änderung der Blut-Hirn-Schranke nach Mikrowellen-induzierter Hyperthermie ist ein rein thermischer Effekt: I. Temperatur- und Leistungsmessungen].

Veröffentlicht in: Surg Neurol 1991; 35 (3): 177-182

Ziel der Studie (lt. Autor)

Es sollten folgende Fragen beantwortet werden: Gibt es eine Wirkung von Mikrowellen-induzierter Hyperthermie auf die Funktion der Blut-Hirn-Schranke, und falls dies so ist, wird dieser Effekt durch nicht-thermische Faktoren vermittelt?

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1: 2,45 GHz
Modulationsart: CW
Expositionsdauer: 30 oder 60 min
  • Leistung: 3 W Minimum (4 W Maximalwert)
  • SAR: 404,2 mW/g Maximum (Teilkörper) (im Gehirn)

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz 2,45 GHz
Typ
Expositionsdauer 30 oder 60 min
Modulation
Modulationsart CW
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
  • microwave antenna 1.1 mm in diameter, 100 mm long
Aufbau The head of the animal was fixed to a stereotactic frame. An antenna placed in the bony groove drilled 2 mm lateral to the midline.
Zusatzinfo The left hemicranium was covered with an aluminum sheet to prevent exposure to MW and served as control.
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
Leistung 3 W Minimum - - 4 W Maximalwert
SAR 404,2 mW/g Maximum berechnet Teilkörper im Gehirn

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes System:
Untersuchtes Organsystem:
Untersuchungszeitpunkt:
  • während der Befeldung
  • nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

Eine erhöhte Permeabilität der Blut-Hirn-Schranke wurde in Gehirn-Gewebe beobachtet, was 30 Minuten lang über 44.3°C und 60 Minuten lang über 42.5°C erwärmt wurde. Mikrowellen-Befeldung hatte keine Wirkung auf die Blut-Hirn-Schranke, wenn die Gehirn-Temperatur durch ein lokales Kühlsystem unter 40.3°C gehalten wurde. Die Blut-Hirn-Schranke wurde an Stellen mit maximaler Temperatur-Erhöhung geöffnet, auch wenn diese nicht mit den Stellen maximaler Leistungsflussdichte zusammenfielen. Die Ergebnisse deuten an, dass die durch Mikrowellen hervorgerufene Erhöhung der Permeabilität der Blut-Hirn-Schranke ein thermischer Effekt ist.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch