Studientyp: Medizinische/biologische Studie (experimentelle Studie, theoretische Studie)

A new approach to the problem of weak magnetic fields: an effect on living objects. med./bio.

[Ein neue Annäherung an das Problem schwacher Magnetfelder: Eine Wirkung auf lebende Objekte].

Veröffentlicht in: Dokl Biochem Biophys 2003; 392: 274-278
Journal teilweise peer-reviewed/unklar

Ziel der Studie (lt. Autor)

Es sollte die Aufmerksamkeit auf das gut-bekannte Konzept des magnetischen Vektorpotentials gerichtet werden. Das Ziel der Studie war es, die Ergebnisse über die Wirkungen eines externen Vektorpotentials auf einige physiologische Eigenschaften einfacher lebender Objekte zu beschreiben: Die Stärke der Biolumineszenz lebender Zellen, die Rate der Erythrozyten -Sedimentation und die Beweglichkeit von Hydrobionten (Wasserlebewesen). Die Wirkung eines externen Vektorpotentials auf die Rate einer einfachen chemischen Reaktion in einer wässrigen Lösung wurde ebenfalls untersucht.

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1:
Expositionsdauer: kontinuierlich für 1 h
-
Exposition 2:
Expositionsdauer: kontinuierlich für 1 h
Exposition 3:
Expositionsdauer: kontinuierlich für 1 h
Exposition 4:
Expositionsdauer: kontinuierlich für 1 h bi 3,5 h
-

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz
Typ
Expositionsdauer kontinuierlich für 1 h
Zusatzinfo Vector potential field was applied
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
  • two cylindrical permanent samarium-cobalt magnets
Aufbau Five tubes containing water suspension of bacteria was incubated at a distance of 5 cm from the source
Zusatzinfo Test tubes with identical suspension serving as contol were incubated for 1 h at a distance of more than 1 m from the exposure tubes The stray field was attenuated using a closed cylindrical steel shield (12 cm high, 1 cm cell wall) which surrounded the magnetic circuit
Parameter

Für diese Exposition sind keine Parameter spezifiziert.

Exposition 2

Hauptcharakteristika
Frequenz
Typ
Expositionsdauer kontinuierlich für 1 h
Zusatzinfo Static magnetic field + vector potential field were applied
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
  • two cylindrical permanent samarium-cobalt magnets
Zusatzinfo Blood stabilized with sodium citrate was kept in several pipettes, one of which was exposed to a source of vector potential field at a range of 3 cm
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
magnetische Flussdichte 1 mT nicht spezifiziert gemessen - -

Exposition 3

Hauptcharakteristika
Frequenz
Typ
Expositionsdauer kontinuierlich für 1 h
Zusatzinfo Static magnetic field and vector potential field were applied
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
  • two cylindrical permanent samarium-cobalt magnets
Aufbau Petri dishes containing spirostoma and water were located at a distance 5 cm from the source.
Zusatzinfo Dishes with identical suspension serving as contol were placed at a distance of more than 1 m from the exposure dishes
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
magnetische Flussdichte 2 mT nicht spezifiziert gemessen - -

Exposition 4

Hauptcharakteristika
Frequenz
Typ
Expositionsdauer kontinuierlich für 1 h bi 3,5 h
Zusatzinfo Vector potential field was applied
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
  • two cylindrical permanent samarium-cobalt magnets
Aufbau One cuvette was located at a distance 5 cm from the source along the device axis and another was exposed at a distance of 15 m from the source. Both cuvettes were under the same wooden housing
Zusatzinfo Dishes with identical suspension serving as contol were placed at a distance of more than 1 m from the exposure dishes
Parameter

Für diese Exposition sind keine Parameter spezifiziert.

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes System:
Untersuchungszeitpunkt:
  • während der Befeldung
  • nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

Bakterielle Lumineszenz: Eine Stunde Exposition bei dem Vektorpotential übte eine deutliche Wirkung auf die Biolumineszenz-Unterdrückung aus. Die Ergebnisse der Exposition wurden während einer zweistündigen Beobachtung aufrechterhalten.
Erythrozyten-Sedimentation: Die Exposition bei dem Vektropotential-Feld übte einen normalisierenden Effekt auf die Erythrozyten-Sedimentations-Reaktionsparameter aus. Die Abhängigkeit der Stärke der Wirkung war individuell und nicht-linear.
Bewegung von Hydrobionten (Wasserlebewesen): Nach einer Stunde Exposition blieb der Wert des Bewegungs-Index bei der Kontrollgruppe nahezu unverändert, wohingegen der Wert des Bewegungs-Index bei der experimentellen Gruppe abnahm.
Reaktion der Hydrochinon-Oxidation in Lösung: Es gab beinahe keinen Unterschied bei den Kontrollen, wohingegen das Differential Mode (Gegentakt)-Absorptionsspektrum der exponierten Proben signifikant verändert war.
Die Ergebnisse können als Nachweis für die ausgeübte Wirkung eines Vektorpotentials auf elementare Prozesse betrachtet werden.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch