Studientyp: Epidemiologische Studie (Beobachtungsstudie)

Growth assessment of children exposed to low frequency electromagnetic fields at the Abu Sultan area in Ismailia (Egypt). epidem.

[Wachstum von Kindern, die bei niederfrequenten elektromagnetischen Feldern exponiert sind, im Gebiet von Abu Sulan in Ismailia (Ägypten)].

Veröffentlicht in: Anthropol Anz 2006; 64 (2): 211-226

Ziel der Studie (lt. Autor)

Es wurde in einer Studie in Ägypten das Wachstum von Kindern untersucht, die bei niederfrequenten elektromagnetischen Feldern von Hochspannungsfreileitungen exponiert waren.

Weitere Details

780 Kinder wurden in zwei Gruppen nach der Wohnlage, 50 m oder weniger sowie mehr als 50 m entfernt von Hochspannungsfreileitungen, aufgeteilt und dann weiter in gleich große Gruppen bezüglich Alter und Geschlecht unterteilt. Die anthropometrischen Messungen umfassten Kopf-, Brust- und Oberarm-Umfang, Trizeps-Hautfaltendicke, Gewicht und Größe. Daraus wurden der Body-Mass-Index, die Armmuskelfläche und die Armfettfläche berechnet. Es wurden bei 200 Kindern Röntgen-Aufnahmen erstellt, um die Handwurzel-Knochen-Bildung zu bestimmen.

Endpunkt/Art der Risikoabschätzung

Art der Abschätzung:

Exposition

Abschätzung

Expositionsgruppen

Gruppe Charakteristik
Referenzgruppe 1 Kinder, die im El-Sheikh-Zayed-Gebiet mehr als 50 m von Hochspannungsfreileitungen entfernt wohnen
Gruppe 2 Kinder, die im Abu-Sultan-Gebiet 50 m oder weniger von Hochspannungsfreileitungen entfernt wohnen

Population

Studiengröße

Typ Wert
Gesamtzahl 780
Statistische Analysemethode:

Schlussfolgerung (lt. Autor)

Geburtsgewicht, Größe und Brustumfang waren bei Neugeborenen im Abu-Sultan-Gebiet niedriger als bei Neugeborenen im El-Sheikh-Zayed-Gebiet. Jungen und Mädchen im Abu-Sultan-Gebiet waren kleiner und hatten einen geringeren Kopf- und Brustumfang als Kinder der anderen Gruppe. Es wurden keine signifikanten Unterschiede zwischen den beiden Gruppen mit allen Geschlechts- und Alters-Untergruppen in Bezug auf den Body-Mass-Index, den Oberarm-Umfang, die Trizeps-Hautfaltendicke, die Armmuskelfläche und die Armfettfläche beobachtet.

Studie gefördert durch