Studientyp: Medizinische/biologische Studie (Beobachtungsstudie)

Monitoring the effects of mobile phone use on the brain by proton magnetic resonance spectroscopy. med./bio.

[Beobachtung der Wirkungen einer Handy-Nutzung auf das Gehirn durch Protonenmagnetresonanzspektroskopie].

Veröffentlicht in: Int J Radiat Biol 2006; 82 (9): 681-685

Ziel der Studie (lt. Autor)

Es sollte bestimmt werden, ob eine extensive Nutzung von Handys die Metabolite im Gehirn beeinflusst, die durch Protonenmagnetresonanzspektroskopie nachweisbar sind.

Hintergrund/weitere Details

Protonenmagnetresonanzspektroskopie erlaubt die nicht-invasive Untersuchung des Gehirns durch Messung der Gehalte verschiedener Metabolite, die zum Beispiel den neuronalen Zustand und den Membran-Metabolismus widerspiegeln.
Es wurden 21 Handy-Nutzer und 15 Kontroll-Personen untersucht.

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1:
Expositionsdauer: tägliche Exposition von 1 bis 4 h über 2 bis 10 Jahre hinweg
-

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz
Expositionsdauer tägliche Exposition von 1 bis 4 h über 2 bis 10 Jahre hinweg
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
Aufbau the mobile phone was held to the right ear
Parameter

Für diese Exposition sind keine Parameter spezifiziert.

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes System:
Untersuchtes Organsystem:
Untersuchungszeitpunkt:
  • nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

Zwischen den Handy-Nutzern und den Kontroll-Personen sowie zwischen den exponierten und den kontralateralen temporalen Bereichen wurden keine statistisch signifikanten Veränderungen in den Verhältnissen von N-Acetylaspartat/Creatinin, Cholin/Creatinin und Myo-Inositol/Creatinin gemessen. Das heißt, dass eine extensive Exposition bei Mobilfunk keine metabolischen Veränderungen im Gehirn verursacht, die durch Protonenmagnetresonanzspektroskopie nachweisbar wären.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch

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