Studientyp: Medizinische/biologische Studie (experimentelle Studie)

Synaptosome behaviour is unaffected by weak pulsed electromagnetic fields. med./bio.

[Das Synaptosom-Verhalten wird von schwachen gepulsten elektromagnetischen Feldern nicht beeinflusst].

Veröffentlicht in: Bioelectromagnetics 2007; 28 (6): 477-483

Ziel der Studie (lt. Autor)

Es sollte die Wirkung einer elektromagnetischen Feld-Exposition auf das physiologische Verhalten von kortikalen Synaptosomen der Ratte untersucht werden, indem Veränderungen der mitochondrialen Synaptosomen-Respirationsrate bewertet wurden sowie Veränderungen der ATP-Produktion, des Membranpotenzials, der intra-synaptosomalen mitochondrialen Ca2+-Konzentration und der Freisetzung von freiem Eisen.

Hintergrund/weitere Details

Es wurden 12 Experimente mit den Synaptosomen von 12 männlichen Sprague-Dawley Ratten durchgeführt.

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1: 50 Hz
Modulationsart: gepulst
Expositionsdauer: 2 h

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz 50 Hz
Typ
Expositionsdauer 2 h
Modulation
Modulationsart gepulst
Anstiegszeit 2,7 ms
Abfallzeit 2,4 ms
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
Aufbau rectangular solenoid consisting of a coil with 2500 turns
Schein-Exposition Eine Schein-Exposition wurde durchgeführt.
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
magnetische Flussdichte 2 mT Spitzenwert gemessen - -

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes System:
Untersuchungszeitpunkt:
  • nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

Das extrem niederfrequente Magnetfeld veränderte nicht das physiologische Verhalten kortikaler Synaptosomen: Der Sauerstoff-Verbrauch blieb bei den exponierten Synaptosomen unverändert; die ATP-Produktion war ebenfalls unverändert. Die intra-synaptosomale mitochondriale Ca2+-Konzentration nahm langsam ab und es gab eine leichte, aber nicht-signifikante Depolarisation des synaptosomalen Membranpotenzials. Die Freisetzung an freiem Eisen blieb nach der Exposition ebenfalls unverändert.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch

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