Studientyp: Medizinische/biologische Studie (experimentelle Studie)

Thermal aspects of biological effects of microwaves in Saccharomyces cerevisiae. med./bio.

[Thermische Aspekte biologischer Wirkungen von Mikrowellen bei Saccharomyces cerevisiae].

Veröffentlicht in: Int J Radiat Biol Relat Stud Phys Chem Med 1985; 48 (6): 987-996

Ziel der Studie (lt. Autor)

Es sollte die Bildung von Zygoten (sehr sensitiv gegenüber Temperaturänderungen) zweier haploider Hefe-Stämme (Saccharomyces cerevisiae) nach Behandlung mit Mikrowellen bei 9.4 oder 17 GHz bei Leistungsflussdichten bis zu 50 und 60 mW/cm² und einem SAR unterhalb von 24 mW/g oder mit konventioneller Wärme bestimmt werden .

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1: 9,4 GHz
Modulationsart: CW
Expositionsdauer: 330 min
Exposition 2: 17 GHz
Modulationsart: CW
Expositionsdauer: 330 min

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz 9,4 GHz
Typ
Signalform
  • sinusoidal
Expositionsdauer 330 min
Zusatzinfo near field
Modulation
Modulationsart CW
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
Abstand zw. exponiertem Objekt und Expositionsquelle 0,005 m
Kammer colls on Millipore filter discs (0,45µm, 2,6cm diameter) placed on solid agar in 5,5cm Petri dishes
Zusatzinfo distance horn to filter: 5mm- 30 or 40 mm
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
SAR 21 mW/g Maximum geschätzt - -
Leistungsflussdichte 500 W/m² Maximum gemessen - -

Exposition 2

Hauptcharakteristika
Frequenz 17 GHz
Typ
Signalform
  • sinusoidal
Expositionsdauer 330 min
Modulation
Modulationsart CW
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
  • klystron Thomson TV 58 and open-ended wave guide
Abstand zw. exponiertem Objekt und Expositionsquelle 0,005 m
Kammer colls on Millipore filter discs (0,45µm, 2,6cm diameter) placed on solid agar in 5,5cm Petri dishes
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
SAR 24 mW/g Maximum geschätzt - -
Leistungsflussdichte 600 W/m² Maximum gemessen - -

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes System:
Untersuchungszeitpunkt:
  • nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

Es scheint, dass diese Mikrowellen keine signifikanten genetischen Effekte aufweisen, wie durch die Zygotenbildung bei Hefen aufgedeckt wird, selbst bei Leistungsflussdichten, die in der Lage sind, die Temperatur um einige Grade zu erhöhen. Mikrowellen (9.4 GHz oder 17 GHz) bei Leistungsflussdichten von 10 mW/cm² erzeugten einen Anstieg bei der Zygotenbildung, der dem von konventioneller Erwärmung ähnlich war (d.h. ähnlich einem Temperaturanstieg von 0.5 oder 1°C). Mikrowellen hatten unter diesen Bedingungen keinen Effekt auf das Überleben der Zellen oder die Induktion von zytoplasmatischen kleinen (sogenannten "petite") Mutationen.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch

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