Studientyp: Medizinische/biologische Studie (experimentelle Studie)

Hyperactivity caused by a nitric oxide synthase inhibitor is countered by ultra-wideband pulses. med./bio.

[Ultrabreitband-Impulse wirken Hyperaktivität entgegen, die durch einen Stickstoffmonoxidsynthase-Hemmer verursacht wird].

Veröffentlicht in: Bioelectromagnetics 1999; 20 (7): 431-439

Ziel der Studie (lt. Autor)

Es sollte der mögliche Einfluss von elektromagnetischen Ultrabreitband-Pulsen auf die Wirkung von NG-Nitro-L-Arginin-Methyl-Ester (L-NAME), ein Inhibitor (Hemmstoff) der Nitroxid-Synthase (NOS), auf die Schmerzempfindlichkeit und die Bewegungsaktivität bei Mäusen untersucht werden. Mäusen wurde Salz oder 50 mg/kg L-NAME eingespritzt und sie wurden für 30 Minuten ohne Pulse (Schein-Exposition) oder mit UWB-Pulsen exponiert.

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1: 600 Hz–1,11 GHz
Modulationsart: gepulst
Expositionsdauer: kontinuierlich für 30 min

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz 600 Hz–1,11 GHz
Typ
Signalform
Charakteristik
  • gerichtetes Feld
Expositionsdauer kontinuierlich für 30 min
Modulation
Modulationsart gepulst
Pulsbreite 0,9 ns
Anstiegszeit 160 ps
Folgefrequenz 600 Hz
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
Kammer The GTEM cell, a tapered two-conductor transmission line, was positioned so that one ground plane wall was horizontal.
Aufbau Animals were exposed in a well-ventilated clear plastic holder consisting of an upright cylinder with 12.1-cm ID, 0.32-cm walls, a floor of four concentric loops of 0.63-cm plastic rod, and a plastic cover. The top portion of the holder containing the animal was 4.6 cm high and 3.8 cm above the ground plane.
Schein-Exposition Eine Schein-Exposition wurde durchgeführt.
Zusatzinfo Two four-inch speakers outside the cell provided broadband noise for auditory masking of the UWB generator.
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
elektrische Feldstärke 102 kV/m Spitzenwert gemessen - ± 1 kV/m
SAR 37 mW/kg Mittelwert geschätzt Ganzkörper -

Referenzartikel

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes System:
Untersuchungszeitpunkt:
  • nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

L-NAME selbst erhöhte die Latenzzeiten bis zur durchschnittlich mittleren ersten Antwort und bis zur Hinterpfoten-Leck-Antwort sowie die Bewegungsaktivität. Die Befeldung mit UWB-Pulsen verringerte die durch L-NAME hervorgerufene Erhöhung der Hinterpfoten-Leck-Latenzzeit um 22 %, aber diese Änderung war statistisch nicht signifikant. Die durch L-NAME hervorgerufene Hyperaktivität wurde nicht nach UWB-Exposition beobachtet. Die Verringerung und Aufhebung der Wirkungen von L-NAME weisen auf eine Aktivierung gegenteiliger Mechanismen durch UWB-Pulse hin. Dies schließt möglicherweise eine Erhöhung der Stickstoffmonoxid-Produktion durch NOS mit ein. Der Einfluss von UWB-Pulsen scheint bei Mäusen bei der Bewegungsaktivität wirksamer als bei der thermischen Schmerzempfindlichkeit zu sein.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch

Themenverwandte Artikel