Studientyp: Medizinische/biologische Studie (experimentelle Studie)

The relationship between flash evoked potentials and evoked amplitude modulation patterns of an applied UHF electromagnetic field in the rat. med./bio.

[Die Beziehung zwischen Lichtblitz-evozierten Potentialen und evozierten Amplitudenmodulations-Mustern eines angelegten UHF elektromagnetischen Feldes bei der Ratte].

Veröffentlicht in: Bioelectromagnetics 1984; 5 (4): 365-375

Ziel der Studie (lt. Autor)

Es sollte untersucht werden, ob es eine wechselseitige Beziehung bei der Beeinflussung elektromagnetischer Ultrahochfrequenz (UHF)-Felder mit dem Zentralnervensystem gibt.

Hintergrund/weitere Details

Das ist dann der Fall, wenn ein nicht-moduliertes elektromagnetisches UHF-Feld (kontinuierliche Welle) bei Anwendung an einem elektrischen rhythmischen Gewebe des ZNS, eine dynamische Abweichung bei der Feld-Amplitude in der Nähe des Gewebes entwickelt, die den elektrophysiologischen Frequenzen (oder Wellenformen) des Gewebes entspricht. Sollte ein solcher Amplitudenmodulations-Effekt auftreten, könnte dies eine alternative Methode zur Aufzeichnung elektrophysiologischer Aktivität sein. Es wurde die Beziehung zwischen evozierten Potenzialen durch Lichtblitze und evozierter Amplitudenmodulations-Muster eines angewendeten elektromagnetischen UHF-Feldes untersucht.

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1: 500 MHz
Modulationsart: CW

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz 500 MHz
Typ
Signalform
  • sinusoidal
Modulation
Modulationsart CW
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
  • 5 mm sprial coil
Kammer electrically shielded cage
Zusatzinfo the active coil was placed on top of skull
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
Leistungsflussdichte 10 W/m² nicht spezifiziert geschätzt - am Kopf des Tieres

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes System:
Untersuchtes Organsystem:
Untersuchungszeitpunkt:
  • während der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

Die Muster der Amplitudenmodulation eines angewendeten UHF-Feldes zeigen nach Aufzeichung und Durchschnittsberechnung eine starke Korrelation zu gleichzeitig aufgenommenen evozierten Potenzialen. Die Ergebnisse stützen die Hypothese, dass die Amplitude des elektromagnetischen UHF-Feldes in einer dynamischen Art und Weise durch die elektrophysiologischen Vorgänge im Gewebe, die bei der Erzeugung des elektrischen Feldes des ZNS mit einbezogen sind, verändert wird.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch

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