Studientyp: Medizinische/biologische Studie (experimentelle Studie)

Operant behavior and rectal temperature of squirrel monkeys during 2.45-GHz microwave irradiation. med./bio.

[Operantes Verhalten und Rektaltemperatur von Totenkopfäffchen während 2.45-GHz Mikrowellen-Befeldung].

Veröffentlicht in: Radio Sci 1979; 14 (6) Suppl: 217-225

Ziel der Studie (lt. Redakteur)

Es sollte operantes Verhalten und die Rektaltemperatur von Totenkopfäffchen während einer 2.45 GHz-Exposition untersucht werden. Schein-Expositions-Sessions wurden immer vor und nach jeder Serie der Befeldungs-Sessions durchgeführt.

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1: 2,45 GHz
Modulationsart: AM
Expositionsdauer: 30 min oder 60 min

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz 2,45 GHz
Typ
Signalform
  • sinusoidal
Charakteristik
Expositionsdauer 30 min oder 60 min
Modulation
Modulationsart AM
Modulationsfrequenz 120 Hz
Modulationstiefe 100 %
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
Abstand zw. exponiertem Objekt und Expositionsquelle 1,334 m
Kammer microwave anechoic chamber
Aufbau styrofoam chair to restrain animal
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
Leistungsflussdichte 100 W/m² Minimum gemessen - -
Leistungsflussdichte 202,3 W/m² Mittelwert gemessen - at head
Leistungsflussdichte 750 W/m² Maximum gemessen - -

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes System:
Untersuchungszeitpunkt:
  • während der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

Das Verhalten der Tiere bei der Beobachtungs-Antworten-Aufgabe war während der 30- oder 60-minütigen Exposition gestört, aber nur bei Leistungsflussdichten von 50 mW/cm² oder höher. Diese Störung war mit ansteigender Leistungsflussdichte vermehrt nachweisbar. Bei beiden Befeldungs-Zeiträumen (30 und 60 Minuten) wurde das Verhalten bis zu einer Erhöhung der Rektaltemperatur von mehr als 1°C nicht einheitlich gestört. Die Rektaltemperatur war bei 10 mW/cm² leicht und bei Leistungsflussdichten zwischen 40 und 50 mW/cm² deutlich erhöht. Sie stellte eine gleich bleibende Funktion der Leistungsflussdichte dar.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch