Studientyp: Medizinische/biologische Studie (experimentelle Studie)

Ventilatory frequency of mouse and hamster during microwave-induced heat exposure. med./bio.

[Ventilatorische Frequenz von Maus und Hamster während Mikrowellen-induzierter Wärme-Exposition].

Veröffentlicht in: Respir Physiol 1984; 56 (1): 81-90

Ziel der Studie (lt. Autor)

Es sollte die ventilatorische Frequenz (Atmungsrate) als eine Funktion der thermischen Ladung von Mikrowellen bei Mäusen und Hamstern aufgenommen werden, die bei 2450 MHz Mikrowellen bei Umgebungstemperaturen von 10, 20 und 30°C exponiert wurden.

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1: 2,45 GHz
Expositionsdauer: 60 min
  • SAR: 140 mW/g Mittelwert über Zeit (Ganzkörper) (Maximalwert)
Exposition 2: 2,45 GHz
Expositionsdauer: 60 min

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz 2,45 GHz
Charakteristik
  • gerichtetes Feld
Expositionsdauer 60 min
Modulation
Modulationsart nicht spezifiziert
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
  • Waveguide with its body immersed into a temperature controlled waveguide.
Aufbau Mice were exposed at Ta values of 10, 20 and 30°C.
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
SAR 140 mW/g Mittelwert über Zeit gemessen Ganzkörper Maximalwert

Exposition 2

Hauptcharakteristika
Frequenz 2,45 GHz
Charakteristik
  • gerichtetes Feld
Expositionsdauer 60 min
Modulation
Modulationsart nicht spezifiziert
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
Aufbau Hamster were exposed at Ta values of 10, 20 and 30°C.
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
SAR 40 mW/g Mittelwert über Zeit gemessen Ganzkörper Maximalwert

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes System:
Untersuchtes Organsystem:
Untersuchungszeitpunkt:
  • während der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

Bei beiden Arten gab es eine umgekehrte Beziehung zwischen der Umgebungstemperatur und dem SAR-Schwellenwert zur Erhöhung der Atmungsrate (ventilatorische Frequenz). Allerdings waren die SAR-Schwellenwerte der Mäuse 270 bis 450% höher als die der Hamster (in Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur). Auf Basis des Anteils der absorbierten Energie, bezogen (normiert) auf das Körpergewicht (W/kg), können Mäuse viel mehr Wärme der Mikrowellen-Befeldung tolerieren als Hamster. Die Unterschiede bei der Empfindlichkeit gegenüber Mikrowellen-Befeldung bei Maus und Hamster sind vermutlich den Art-spezifischen Eigenschaften zuschreibbar (besonders den Unterschieden in der Körpermasse und somit der passiven Wärmeabgabe).

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch