Studientyp: Medizinische/biologische Studie (experimentelle Studie)

Genotoxicity evaluation of electromagnetic fields generated by 835-MHz mobile phone frequency band. med./bio.

[Genotoxische Beurteilung der durch 835 MHz-Mobilfunk-Frequenzband erzeugten elektromagnetischen Felder].

Veröffentlicht in: Eur J Cancer Prev 2005; 14 (2): 175-179

Ziel der Studie (lt. Redakteur)

Es sollten die mutagenen und co-mutagenen Wirkungen eines elektromagnetischen Feldes bei 835 MHz (häufigstes genutztes Frequenzband in koreanischen CDMA Mobilfunk-Netzwerken) bei Bakterien untersucht werden.

Hintergrund/weitere Details

Um die Mutagenität bei Bakterien zu bestimmen, wurden Histidin-auxotrophe Stämme von Salmonella typhimurium und ein Tryptophan-auxotropher Stamm von Escherichia coli verwendet. Zur Untersuchung der Co-Mutagenität erfolgte die Exposition mit den chemischen Mutagenen 4-Nitroquinolin-1-oxid, Natriumazid und Cumenhydroperoxid.

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1: 835 MHz
Modulationsart: CW
Expositionsdauer: kontinuierlich für 48 h
  • SAR: 4 W/kg nicht spezifiziert (nicht spezifiziert)

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz 835 MHz
Typ
Charakteristik
  • gerichtetes Feld
Expositionsdauer kontinuierlich für 48 h
Modulation
Modulationsart CW
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
Aufbau Cultivated cells on three Petri dishes (10 cm in diameter and 2 cm high) stacked in a jig fixture were exposed to uniform TEM-mode EMF in the TEM cell under controlled conditions (5% CO2 and 95% air and a temperature of 37°C).
Zusatzinfo Control agar plates were incubated without EMF in a standard bacterial incubator.
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
SAR 4 W/kg nicht spezifiziert nicht spezifiziert nicht spezifiziert -

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes System:
Untersuchungszeitpunkt:
  • nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

Die Ergebnisse zeigten, dass ein elektromagnetischen Feld von 835 MHz weder mutagene noch co-mutagene Wirkungen auf die untersuchten Bakterien hatte. Außerdem veränderte die Befeldung bei 835 MHz nicht den DNA-Abbau in vitro.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch

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