Studientyp: Medizinische/biologische Studie (experimentelle Studie)

In vitro assessment of clastogenicity of mobile-phone radiation (835 MHz) using the alkaline comet assay and chromosomal aberration test. med./bio.

[In vitro-Abschätzung der Klastogenität einer Mobilfunk-Befeldung (835 MHz) unter Verwendung des alkalischen Komet-Assays und des Chromosomenaberrations-Tests].

Veröffentlicht in: Environ Toxicol 2008; 23 (3): 319-327

Ziel der Studie (lt. Autor)

Es sollten zwei Arten zytogenetischer Endpunkte (alkalischer Komet-Assay und Chromosomenaberrations-Test) bei Säugetier-Zellen untersucht werden, die bei 835 MHz hochfrequenten elektromagnetischen Feldern exponiert wurden, und zwar allein und in Kombination mit bekannten Modell-Klastogenen (Cyclophosphamid und Ethylmethansulfonat).

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1: 835 MHz
Expositionsdauer: kontinuierlich für bis zu 48 h

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz 835 MHz
Typ
Charakteristik
  • gerichtetes Feld
Expositionsdauer kontinuierlich für bis zu 48 h
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
Kammer The TEM exposure system was placed inside a CO2 incubator at 37°C.
Schein-Exposition Eine Schein-Exposition wurde durchgeführt.
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
SAR 4 W/kg - gemessen - -

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes System:
Untersuchungszeitpunkt:
  • nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass das 835 MHz-hochfrequente elektromagnetische Feld im Chromosomenaberrations-Assay keine direkte klastogene Wirkung induziert, weder alleine noch in Kombination mit den klastogenen Modell-Substanzen.
Dagegen erhöhte das Vorhandensein eines applizierten hochfrequenten elektromagnetischen Feldes statistisch signifikant die klastogene Aktivität der Modell-Klastogene im alkalischen Komet-Assay.
Folglich können die Autoren die Möglichkeit eines erhöhten Risikos für einen genetischen Schaden, mit wichtigen Bedeutungen für mögliche Wirkungen auf die Gesundheit, durch eine Exposition bei 835 MHz elektromagnetischen Feldern nicht ausschließen.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch

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