Studientyp: Medizinische/biologische Studie (experimentelle Studie)

The effect of extremely low frequency magnetic field on the conjunctiva and goblet cells. med./bio.

[Die Wirkung eines extrem niederfrequenten Magnetfelds auf die Bindehaut- und Becherzellen].

Veröffentlicht in: Curr Eye Res 2008; 33 (5): 441-446

Ziel der Studie (lt. Autor)

In dieser Studie sollten die Auswirkungen einer extrem niederfrequenten 1,5 mT-Magnetfeld-Exposition auf die Bindehaut des Auges bei Ratten untersucht werden.

Hintergrund/weitere Details

Die Becherzellen haben die Funktion, Schleim zu sezernieren.
Dreißig adulte weibliche Ratten (250-300 Gramm wiegend) wurden auf eine Expositionsgruppe und eine Käfigkontrolle verteilt, jeweils mit 15 Tieren. Die Expositionen wurden an Tieren vorgenommen, die nicht im Östrus-Zyklus waren.

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1: 50 Hz
Expositionsdauer: kontinuierlich für 4 h/Tag an 7 Tagen

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz 50 Hz
Typ
Expositionsdauer kontinuierlich für 4 h/Tag an 7 Tagen
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
Aufbau two pairs of Helmholtz coils with a diameter of 70 cm each, separated by 47 cm; placed inside a Faraday cage
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
magnetische Flussdichte 1,5 mT - gemessen - -

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes System:
Untersuchtes Organsystem:
Untersuchungszeitpunkt:
  • nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

Bei den exponierten Ratten war die Anzahl an Becherzellen geringer als in der Kontrollgruppe. Zusätzlich wurde ein signifikanter Abfall in der Becherzell-Dichte beobachtet. Dies wurde von einem Ödem der Bindehaut und Entzündung begleitet. Bezüglich der Fibroblasten-Proliferation wurde ein Anstieg, allerdings nicht statistisch signifikant, bei den exponierten Ratten beobachtet.
Diese Ergebnisse legen nahe, dass die Exposition bei einem 50 Hz, 1,5 mT-extrem niederfrequenten Magnetfeld zu morphologischen Veränderungen in der Bindehaut führt, welche Symptome eines trockenen Auges verursachen könnten.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch

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