Studientyp: Epidemiologische Studie (Beobachtungsstudie)

Risk of neuroblastoma, maternal characteristics and perinatal exposures: The SETIL study. epidem.

[Risiko für Neuroblastom, mütterliche Charakteristiken und perinatale Exposition: Die SETIL-Studie].

Veröffentlicht in: Cancer Epidemiol 2014; 38 (6): 686-694

Ziel der Studie (lt. Autor)

In einer in Italien durchgeführten Fall-Kontroll-Studie wurde der Zusammenhang zwischen Neuroblastom bei Kindern und der Exposition bei extrem niederfrequenten Magnetfeldern sowie anderen Risikofaktoren untersucht.

Weitere Details

Die Ergebnisse zu Kinderleukämie aus dieser Studienpopulation sind in Salvan et al. (2015) veröffentlicht.

Endpunkt/Art der Risikoabschätzung

Art der Abschätzung: (Odds Ratio)

Exposition

Abschätzung

Expositionsgruppen

Gruppe Charakteristik
Referenzgruppe 1 magnetische Flussdichte im Kinderzimmer, arithmetischer Mittelwert: < 0,1 µT
Gruppe 2 magnetische Flussdichte im Kinderzimmer, arithmetischer Mittelwert: > 0,1 - 0,2 µT
Gruppe 3 magnetische Flussdichte im Kinderzimmer, arithmetischer Mittelwert: ≥ 0,2 µT
Referenzgruppe 4 magnetische Flussdichte im Kinderzimmer, geometrischer Mittelwert: < 0,1 µT
Gruppe 5 magnetische Flussdichte im Kinderzimmer, geometrischer Mittelwert: 0,1 - 0,2 µT
Gruppe 6 magnetische Flussdichte im Kinderzimmer, geometrischer Mittelwert: ≥ 0,2 µT
Referenzgruppe 7 magnetische Flussdichte im Kinderzimmer, 90. Perzentil: < 0,1 µT
Gruppe 8 magnetische Flussdichte im Kinderzimmer, 90. Perzentil: 0,1 - 0,2 µT
Gruppe 9 magnetische Flussdichte im Kinderzimmer, 90. Perzentil: ≥ 0,2 µT
Referenzgruppe 10 magnetische Flussdichte im Kinderzimmer, 95. Perzentil: < 0,1 µT
Gruppe 11 magnetische Flussdichte im Kinderzimmer, 95. Perzentil: 0,1 - 0,2 µT
Gruppe 12 magnetische Flussdichte im Kinderzimmer, 95. Perzentil: ≥ 0,2 µT

Population

Fallgruppe

Kontrollgruppe

Studiengröße

Fälle Kontrollen
Anzahl geeignet 207 1.475
Anzahl auswertbar 153 1.044
Statistische Analysemethode: (Anpassung: )

Schlussfolgerung (lt. Autor)

Die meisten Kinder gehörten der Gruppe mit der niedrigsten Exposition bei extrem niederfrequenten Magnetfeldern an, nur bei 2 Fällen und 19 Kontrollen wurden magnetische Feldstärken > 0,3 µT (arithmetischer Mittelwert) gemessen.
Es wurde kein Zusammenhang zwischen Neuroblastom bei Kindern und der Exposition bei extrem niederfrequenten Magnetfeldern beobachtet.
Die Autoren schlussfolgern, dass die Ergebnisse keinen Hinweis auf eine größere Rolle der Exposition bei extrem niederfrequenten Magnetfeldern bei der Entstehung von Neuroblastom bei Kindern liefern.

Studie gefördert durch

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