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Epidemiologische Studie

Re-examining the association between residential exposure to magnetic fields from power lines and childhood asthma in the Danish National Birth Cohort.

[Wiederholte Untersuchung des Zusammenhangs zwischen häuslicher Exposition bei Magnetfelder von Hochspannungsfreileitungen und Asthma bei Kinder in der dänischen nationalen Geburtskohorte].

Veröffentlicht in: PLoS One 2017; 12 (5): e0177651

Ziel der Studie (lt. Autor)

In einer in Dänemark durchgeführten Kohortenstudie wurde der Zusammenhang zwischen der häuslichen Magnetfeld-Exposition der Mutter während der Schwangerschaft und Asthma ihres Kindes untersucht.

Weitere Details

Asthma-Fälle wurden anhand 3 unabhängiger Informationsquellen bestimmt: Angabe der Mutter, ein landesweites Krankenhauspatientenregister und ein landesweites Register der verschreibungspflichtigen Medikamente. Ein eindeutiger Asthma-Fall war ein Kind mit einer Asthma-Diagnose aus allen drei Quellen.

Endpunkt/Art der Risikoabschätzung

  • Asthma
Art der Abschätzung:
  • Prävalenz
(Hazard-Rate)

Exposition

Abschätzung

Expositionsgruppen

Referenzgruppe 1 magnetische Flussdichte: keine Exposition
Gruppe 2 magnetische Flussdichte: 0,1 µT
Gruppe 3 magnetische Flussdichte: ≥ 0,2 µT

Population

  • Gruppe:
    • Frauen
    • Kinder in utero
  • Merkmale: Kohorte von Müttern und Neugeborenen von 1998 bis 2002, Follow-up im Alter von 7 Jahren
  • Beobachtungszeitraum: 1996 - 2002
  • Studienort: Dänemark
  • Datenquelle: Danish National Birth Cohort

Studiengröße

Gesamtzahl 92.675
Statistische Analysemethode:
  • proportionale Hazard-Regression nach Cox
( Anpassung:
  • Geschlecht
  • Alter
  • passives Rauchen zu Hause, Geburtsreihenfolge, Stillen, Atemwegs- und andere Infekte in der frühen Kindheit, Impfungen, Kontakt zu Tieren außerhalb der Wohnung; Asthma der Eltern, gemeinsamer sozioökonomischer Status der Eltern, Alter der Mutter, Wohnen der Mutter auf einem Bauernhof oder mit Tieren während der Schwangerschaft
)

Schlussfolgerung (lt. Autor)

Unter den möglichen Asthma-Fällen befanden sich nur 24 Kinder (0,12%), deren Mütter bei einer magnetischen Flussdichte von 0,2 µT oder mehr während der Schwangerschaft exponiert waren, und nur 38 (0,19%) Kinder waren während des Follow-Ups exponiert.
Es wurden keine Unterschiede und Trends im Asthma-Risiko zwischen Kindern mit unterschiedlicher Exposition bei Magnetfeldern unabhängig von der Definition von Asthma und der Informationsquelle gefunden.
Die Autoren schlussfolgern, dass kein Hinweis auf einen Zusammenhang zwischen der häuslichen Exposition bei Magnetfeldern während der Schwangerschaft und in der frühen Kindheit und dem Risiko für Asthma im Kindesalter gefunden wurde.

Studie gefördert durch

  • Electric Power Research Institute (EPRI), USA

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  • Li DK et al. (2011): Maternal exposure to magnetic fields during pregnancy in relation to the risk of asthma in offspring.