Studientyp: Epidemiologische Studie (Beobachtungsstudie)

A pilot study on the reproductive risks of maternal exposure to magnetic fields from electronic article surveillance systems. epidem.

[Eine Pilotstudie zu den Fortpflanzungsrisiken bei mütterlicher Exposition bei Magnetfeldern von elektronischen Warensicherungssystemen].

Veröffentlicht in: Int J Radiat Biol 2018; 94 (10): 902-908

Ziel der Studie (lt. Autor)

In einer Pilotstudie in Finnland wurde die Machtbarkeit einer groß angelegten Studie zu den Wirkungen auf die Fertilität durch eine berufliche Exposition bei Magnetfeldern im Zwischenfrequenz-Bereich bei Kassiererinnen, die in der Nähe eines elektronischen Artikelsicherungssystems arbeiteten, untersucht.

Endpunkt/Art der Risikoabschätzung

Exposition

Abschätzung

Expositionsgruppen

Gruppe Charakteristik
Referenzgruppe 1 Kassiererinnen in Lebensmittelläden ohne EAS: nicht exponiert
Gruppe 2 Kassiererinnen in Supermärkten mit EAS: exponiert

Population

Studiengröße

Typ Wert
Gesamtzahl 4.157
Sonstiges:

536 Geburten und 38 Fehlgeburten

Statistische Analysemethode: ( Anpassung: )

Schlussfolgerung (lt. Autor)

Alle Messergebnisse der verschiedenen Magnetfelder lagen deutlich unter den beruflichen Referenzwerten und den Referenzwerten für die Bevölkerung der ICNIRP. Es wurde festgestellt, dass Kassiererinnen nur bei 8,2 MHz-Magnetfeldern exponiert waren, wenn sie durch die EAS-Detektionszone gingen. Statische Magnetfelder von etwa 0,1 mT wurden auf dem Kassierersitz gemessen. Niederfrequente Magnetfelder waren in den Geschäften ohne EAS höher als in Supermärkten mit EAS.
Es wurden keine Unterschiede im Risiko für Fehlgeburt, vermindertes Geburtsgewicht und Frühgeburt zwischen den Kassiererinnen in den verschiedenen Geschäftsarten mit und ohne elektronischem Artikelsicherungssystem beobachtet.
Die Autoren schlussfolgern, dass zukünftige Studien Personen einschließen sollten, die in der Nähe eines EAS arbeiten, wo höhere Magnetfelder im Zwischenfrequenz-Bereich bei kHz-Frequenzen entstehen. Die Exposition bei niederfrequenten Magnetfeldern sollte als möglicher Counfounding-Faktor berücksichtigt werden.

Einschränkungen (lt. Autor)

Eine Einschränkung der Studie ist, dass Informationen über die verschiedenen Aufgaben der Beschäftigten, wie z.B. wie viele Stunden sie an der Kasse saßen, fehlten.

Studie gefördert durch

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