Studientyp: Medizinische/biologische Studie (experimentelle Studie)

Cell membrane permeabilization of human erythrocytes by athermal 2450-MHz microwave radiation. med./bio.

[Zellmembran-Permeabilisierung menschlicher Erythrozyten durch athermische 2450 MHz-Mikrowellen-Befeldung].

Veröffentlicht in: IEEE Trans Microw Theory Tech 2000; 48 (11): 2072-2075

Ziel der Studie (lt. Autor)

Es sollten die Wirkungen einer Langzeit-Exposition auf das menschliche Blut bei 2.45 GHz (kontinuierliche Welle)-Befeldung bei athermischen Leistungsflussdichten untersucht werden.

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1: 2,45 GHz
Modulationsart: CW
Expositionsdauer: 60 h (84 h kinetische Messungen)

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz 2,45 GHz
Typ
Expositionsdauer 60 h (84 h kinetische Messungen)
Modulation
Modulationsart CW
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
Aufbau 72 mm x 34 mm x 8 mm polystyrene block with 10 holes of 5 mm diameter and 32 mm depth inside the waveguide system; samples placed in the block's holes
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
Leistungsflussdichte 0,025 mW/cm² Minimum gemessen - -
Leistungsflussdichte 10 mW/cm² Maximum gemessen - -

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes System:
Untersuchungszeitpunkt:
  • nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

Es wurden eine signifikante Erhöhung des Hämoglobin-Verlustes bei den befeldeten Erythrozyten sowie eine starke Abhängigkeit der Erhöhungsrate des Hämoglobin-Verlustes vom anfänglichen Wert der spontanen Hämolyse aufgedeckt. Es wurde herausgefunden, dass bei geringen Leistungsflussdichten der Hämolyse-Grad quasi-linear mit der Expositions-Dauer ansteigt, wohingegen bei höheren Leistungsflussdichten (5 mW/cm²) diese Tendenz nach den ersten zehn Stunden der Befeldung umgekehrt ist. Langzeit-Befeldung scheint eine schützende Wirkung gegen spontane Hämolyse auszuüben, die durch Blut-Altern verursacht wird. Der osmotische Zerbrechlichkeits-Test, der bei Proben durchgeführt wurde, die bei 5 mW/cm² bei verschiedenen Befeldungs-Zeiten durchgeführt wurde, zeigte, dass die osmotische Resistenz mit der Zeit erhöht war und ein Maximum zum Ende der Befeldung erreichte (60 h), wohingegen die osmotische Resistenz der Kontrollen konstant war.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch

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