Studientyp: Medizinische/biologische Studie (experimentelle Studie)

Microwave facilitation of methylatropine antagonism of central cholinomimetic drug effects. med./bio.

[Mikrowellen erleichtern den Methylatropin-Antagonismus von Wirkungen zentraler cholin-nachahmender Mittel].

Veröffentlicht in: Radiat Res 1986; 105: 328-340

Ziel der Studie (lt. Redakteur)

Anwendung eines pharmakologischen Tests, der spezifisch entwickelt wurde, um kleine Änderungen in ortsspezifischen Regionen des ZNS festzustellen. Der Test verwendet zentral-wirkende cholinerge Agonisten (Pilokarpin und Oxotremorin). Eine Blockade dieser zentralen Aktivität wird durch den muscarinischen Antagonisten Methylatropin erzeugt (eine Verbindung, von der angenommen wird, dass sie nicht die Blut-Hirn-Schranke durchqueren kann und die normalerweise keine messbare Aktivität im ZNS hat bei Dosen, die in dieser Studie verwendet wurden). Es sollte untersucht werden, ob nach einer Mikrowellen-Exposition eine Änderung in der Methylatropin-Nutzbarkeit gegenüber den zentralen Muscarin-Rezeptoren auftritt.

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1: 2,45 GHz
Modulationsart: CW
Expositionsdauer: kontinuierlich für 10 min

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz 2,45 GHz
Typ
Charakteristik
  • gerichtetes Feld
Expositionsdauer kontinuierlich für 10 min
Modulation
Modulationsart CW
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
  • waveguide, TE10 mode
Kammer R-band waveguide/ 5.4 cm high x 10.9 cm wide x 27 cm long
Aufbau Animals kept unrestrained in a styrofoam cage/ 5 cm high x 9 cm wide x 11 cm long located in the waveguide
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
Leistungsflussdichte 100 W/m² Effektivwert gemessen - entsprechender SAR-Wert: 23,7 W/kg bestimmt durch Dewar-Flask Kalorimetrie technik

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes System:
Untersuchtes Organsystem:
Untersuchungszeitpunkt:
  • nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

Es wurde ein hochempfindlicher pharmakologischer Test entwickelt, der den Anstieg der Aktivität eines Wirkstoffes, der normalerweise von der Blut-Hirn-Schranke zurückgehalten wird, im zentralen Nervensystem anzeigt. Die Empfindlichkeit und die Spezifität unterstützen eine Änderung der Funktion der Blut-Hirn-Schranke, welche durch die Mikrowellen-Befeldung hervorgerufen wird.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch