Studientyp: Medizinische/biologische Studie (experimentelle Studie)

Temperature, heart rate, and blood pressure changes associated with clinical MR Imaging at 1.5 T. med./bio.

[Temperatur-, Herzfrequenz- und Blutdruck-Veränderungen im Zusammenhang mit klinischem MRI bei 1,5 T].

Veröffentlicht in: Radiology 1987; 163 (1): 259-262

Ziel der Studie (lt. Autor)

Es sollten Antworten der Temperatur, der Herzfrequenz und des Blutdrucks gegenüber einer Hochfeld-MRI (Magnetresonanztomographie) bei Patienten untersucht werden, die sich Verfahren bei hochfrequenter Befeldung oberhalb des Ganzkörper SAR-Werts von 0.4 W/kg unterzogen.

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1: 64 MHz
Modulationsart: gepulst
Expositionsdauer: 15 min
  • SAR: 420 µW/g Mittelwert (Ganzkörper) (1,2 W/kg maximal Wert.)
Exposition 2:

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz 64 MHz
Typ
Expositionsdauer 15 min
Modulation
Modulationsart gepulst
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
  • 1.5 T MR system, 55 cm body coil.
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
SAR 420 µW/g Mittelwert gemessen Ganzkörper 1,2 W/kg maximal Wert.

Exposition 2

Hauptcharakteristika
Frequenz
Typ
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
magnetische Flussdichte 1,5 T - - - -

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes System:
Untersuchtes Organsystem:
Untersuchungszeitpunkt:
  • nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

Die Körper-Temperatur war im Durchschnitt um 0.2°C signifikant erhöht und die höchste aufgezeichnete Körper-Temperatur war 37.5°C. Es bestand keine signifikante Korrelation zwischen der Änderung der Körper-Temperatur und den durchschnittlichen Ganzkörper-SAR-Werten. Änderungen der Haut-Temperaturen waren in Abhängigkeit der anatomischen Lage veränderlich: die größte Änderung war 3.5°C und die höchste aufgezeichnete Haut-Temperatur nach der MRI war 35.1°C. Eine bescheidene Korrelation zwischen der Änderung der Haut-Temperaturen und der durchschnittlichen Ganzkörper-SAR-Werte wurde gefunden. Die durchschnittliche Herzfrequenz und der berechnete Mittelwert des Blutdrucks, gemessen direkt vor und nach der MRI, waren nicht signifikant voneinander unterschiedlich. Die Hochfeld-MRI war bei den untersuchten durchschnittlichen Ganzkörper-SAR-Werten von 0.42-1.2 W/kg nicht mit irgendwelchen Temperatur- oder Hämodynamik-verwandten schädlichen Effekten verbunden.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch

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