Studientyp: Medizinische/biologische Studie (experimentelle Studie)

Effects of 0.2 T static magnetic field on human skin fibroblasts. med./bio.

[Wirkungen eines 0,2 T statischen Magnetfeldes auf menschliche Haut-Fibroblasten].

Veröffentlicht in: Cancer Detect Prev 2003; 27 (5): 327-332

Ziel der Studie (lt. Autor)

Es sollten die Wirkungen der Exposition bei einem statischen Magnetfeld (0.2 T), das von einem Magnetresonanztomographen im Routinebetrieb erzeugt wird, auf menschliche Haut-Fibroblasten untersucht werden. Es wurden Änderungen in der Zellproliferation und Zellmorphologie beurteilt.

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1:
Expositionsdauer: kontinuierlich für 1 Stunde

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz
Typ
Expositionsdauer kontinuierlich für 1 Stunde
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
  • magnetic resonance tomograph consisting of ultra compact permanent magnet
Kammer Magnetic unit / 121 cm high
Aufbau Culture plates were placed in the isocenter of the magnet. Control cultures received the same treatment and were placed in a nearby room with identical temperature (26°C) and humidity conditions (60%)
Zusatzinfo The tomograph was switched off during the experiment, hence there was no radio frequency generating images.
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
magnetische Flussdichte 200 mT - - - -

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes System:
Untersuchungszeitpunkt:
  • nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

Die Ergebnisse zeigten, dass die Befeldung bei einem statischen Magnetfeld (0.2 T) Veränderungen bei menschlichen Haut-Fibroblasten in Kultur hervorriefen. Die Zellmorphologie änderte sich gleichzeitig mit der histochemisch nachgewiesenen Abnahme in der Expression verschiedener Zucker-Reste auf der Zelloberfläche. Der Einbau von Thymidin und die Bildung mitogenetischer Second Messengers nahm ab. Die Zelllebensfähigkeit änderte sich jedoch nicht.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch