Studientyp: Medizinische/biologische Studie (experimentelle Studie)

Influence of a 7 mT Static Magnetic Field and Iron Ions on Apoptosis and Necrosis in Rat Blood Lymphocytes med./bio.

[Einfluss eines 7 mT statischen Magnetfelds und von Eisen-Ionen auf die Apoptose und Nekrose in Blut-Lymphozyten der Ratte].

Veröffentlicht in: J Occup Health 2001; 43 (6): 379-381

Ziel der Studie (lt. Autor)

Es sollte untersucht werden, ob oxidativer DNA-Schaden, der durch die gleichzeitige Exposition von Ratten-Lymphozyten bei einem 7 mT statischen Magnetfeld und Eisen-Ionen verursacht wird, zum Zelltod führt: Apoptose oder Nekrose.

Hintergrund/weitere Details

In früheren Untersuchungen haben die Autoren gezeigt, dass die gleichzeitige Exposition von Ratten-Lymphozyten bei einem 7 mT Magnetfeld und Eisen-Ionen einen signifikanten Anstieg bei der Anzahl von Zellen mit einem DNA-Schaden verursacht und dass Melatonin, ein bekannter Radikalfänger, einen Schutz vor diesem DNA-Schaden liefert (siehe Publikation 4790 und Publikation 8598).
Die Hälfte der Proben wurde mit Eisenchlorid (10 µg/ml) behandelt und der Rest diente als Kontrollen.

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1:
Expositionsdauer: kontinuierlich für 3 Stunden

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz
Typ
Expositionsdauer kontinuierlich für 3 Stunden
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
Aufbau Lymphocyte suspensions were exposed to MF in a small water bath at 37°C which was placed inside the coils. The magnetic field at the location of the suspensions was highly hemogeneous. Identical water bath with control samples was placed outside the coils.
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
magnetische Flussdichte 7 mT - gemessen - -

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes System:
Untersuchungszeitpunkt:
  • nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Exposition bei dem 7 mT statischen Magnetfeld, kombiniert mit der gleichzeitigen Behandlung von Eisen-Ionen, signifikant 18 h nach der Exposition den Zelltod erhöht. Diese Wirkung wurde weder durch das Magnetfeld noch durch die Eisen-Ionen alleine verursacht.
Die Autoren schlagen vor, dass schwache statische Magnetfelder aufgrund von Radikalpaar-Mechanismen, durch Stimulierung freier Radikal-Rekationen (einschließlich reaktiver Sauerstoffspezies), den oxidativen DNA-Schaden aufgrund der Eisen-Verbindung erhöhen könnten, und folglich den Zelltod beeinflussen.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch

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