Studientyp: Medizinische/biologische Studie (experimentelle Studie)

Effect of a pulsed magnetic field on tumoral C3H/Bi female mice. med./bio.

[Wirkung eines gepulsten Magnetfelds auf tumorale weibliche C3H/Bi-Mäuse].

Veröffentlicht in: Cancer Biochem Biophys 1988; 10 (1): 59-66
Journal teilweise peer-reviewed/Peer-Review-Prozess unklar

Ziel der Studie (lt. Autor)

Es sollten die Auswirkungen von 3 unterschiedlich gepulsten Magnetfeldern (PMF) auf Mäuse mit Tumoren untersucht werden.

Hintergrund/weitere Details

Insgesamt wurden 240 Mäuse in dieser Studie verwendet. 98 Mäuse dienten als Kontrolle. 75 Mäuse wurden bei 460 Hz befeldet, 35 Mäuse bei 100 Hz und 32 Mäuse bei 12 Hz.

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1: 12 Hz
Modulationsart: gepulst
Expositionsdauer: nach der Erscheinung des Tumors bis zum Tod; 30 min/Woche oder 10 min/Tag an 3 nicht aufeinanderfolgende Tage pro Woche
Exposition 2: 100 Hz
Modulationsart: gepulst
Expositionsdauer: nach der Erscheinung des Tumors bis zum Tod; 30 min/Woche, 10 min/Tag an 3 nicht aufeinanderfolgende Tage pro Woche oder 30 min/Tag an 3 Tagen pro Woche
Exposition 3: 460 Hz
Modulationsart: gepulst
Expositionsdauer: nach der Erscheinung des Tumors bis zum Tod; 30 min/Woche; 10 min/Tag an 3 nicht aufeinanderfolgende Tage pro Woche; 30 min/Tag, 3 Tage die Woche; 15 min, 2 Tage die Woche; 6 min, 5 Tage die Woche; 30 min, 2 oder 5 Tage die Woche

Allgemeine Informationen

89 mice were used as control, 75 were exposed to 460 Hz MF, 35 to 100 Hz MF and 32 to 12 Hz.

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz 12 Hz
Typ
Signalform
Expositionsdauer nach der Erscheinung des Tumors bis zum Tod; 30 min/Woche oder 10 min/Tag an 3 nicht aufeinanderfolgende Tage pro Woche
Modulation
Modulationsart gepulst
Zusatzinfo

Toroidal pulsed magnetic field

Expositionsaufbau
Expositionsquelle
  • Magnobiopulse apparatus, magnetic field delivered by two applicators
Kammer Exposure was performed in a container which was divided into compartments (29 mm x 29 mm x 100 mm); each compartment held one mouse. The applicators were placed on the top of the container exposing 10 mice at a time. Control mice were placed in the container in the same way as the exposed mice but in the absense of magnetic field.
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
magnetische Flussdichte 6 mT nicht spezifiziert nicht spezifiziert - -

Exposition 2

Hauptcharakteristika
Frequenz 100 Hz
Typ
Signalform
Expositionsdauer nach der Erscheinung des Tumors bis zum Tod; 30 min/Woche, 10 min/Tag an 3 nicht aufeinanderfolgende Tage pro Woche oder 30 min/Tag an 3 Tagen pro Woche
Modulation
Modulationsart gepulst
Zusatzinfo

Toroidal pulsed magnetic field

Expositionsaufbau
Expositionsquelle
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
magnetische Flussdichte 6 mT nicht spezifiziert nicht spezifiziert - -

Exposition 3

Hauptcharakteristika
Frequenz 460 Hz
Typ
Signalform
Expositionsdauer nach der Erscheinung des Tumors bis zum Tod; 30 min/Woche; 10 min/Tag an 3 nicht aufeinanderfolgende Tage pro Woche; 30 min/Tag, 3 Tage die Woche; 15 min, 2 Tage die Woche; 6 min, 5 Tage die Woche; 30 min, 2 oder 5 Tage die Woche
Modulation
Modulationsart gepulst
Zusatzinfo

Toroidal pulsed magnetic field

Expositionsaufbau
Expositionsquelle
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
magnetische Flussdichte 6 mT nicht spezifiziert nicht spezifiziert - -

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes System:
Untersuchtes Organsystem:
Untersuchungszeitpunkt:
  • nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

Bezüglich der durchschnittlichen Lebenserwartung wurde kein Unterschied zwischen den einzelnen Gruppen gefunden. Verglichen mit der Kontrollgruppe, war das durchschnittliche Tumor-Gewicht bei Mäusen, die bei 460 Hz exponiert worden waren, leichter, und bei Mäusen, die bei 12 Hz exponiert worden waren, schwerer. Bei den exponierten Mäuse waren Lunge und Milz leichter als bei der Kontrollgruppe.
Die Ergebnisse könnten auf einen Frequenz-Fenstereffekt hindeuten oder darauf, dass höhere Frequenzen das Wachstum hemmen.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch

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