Studientyp: Epidemiologische Studie (Beobachtungsstudie)

Relation between suicide and the electromagnetic field of overhead power lines. epidem.

[Zusammenhang zwischen Suizid und elektromagnetischen Feldern von Hochspannungsfreileitungen].

Veröffentlicht in: Physiol Chem Phys 1979; 11 (5): 395-403

Ziel der Studie (lt. Autor)

In einer Studie in den Midlands von England in Großbritannien wurde untersucht, ob es eine Korrelation zwischen dem Suizid und der elektrischen und magnetischen Netzfrequenz-Umgebung von Hochspannungsfreileitungen in der Wohnung des Suizidanten gab.

Weitere Details

Die Analysen wurden für das elektrische Feld und das magnetische Feld separat durchgeführt. Die durchschnittliche Exposition von anderen Quellen außer Hochspannungsfreileitungen lag bei 0,1 V/m. Deshalb wurden getrennte Analysen für die zusätzliche Exposition durch Hochspannungsfreileitungen über dem Schwellenwert von 0,1, 0,5 und 1,0 V/m durchgeführt. Die Daten der Kontrollgruppe wurden in 10 gleichgroße Gruppen aufgrund der Feldstärke eingeteilt. Die Feldstärke-Bereiche der Suizid-Gruppen wurden durch die Kontrollgruppen bestimmt. Die Suizidgruppengröße der 10 Gruppen wurde mit der Gruppengröße der Kontrolldaten verglichen. Es wurde angenommen, dass, wenn das elektrische Feld und magnetische Feld unabhängig vom Suizid sind, dann die Gruppen gleich groß sind.

Endpunkt/Art der Risikoabschätzung

Exposition

Abschätzung

Population

Studiengröße

Typ Wert
Gesamtzahl 651
Anzahl auswertbar 598
Statistische Analysemethode:

Schlussfolgerung (lt. Autor)

Die Ergebnisse zeigten, dass die Wohnungen von Suizidanten sich signifikant von den Kontroll-Wohnungen in der Exposition bei elektrischen und magnetischen Feldern von Hochspannungsfreileitungen unterscheiden. Es war nicht möglich, die Richtung zu bestimmen, d.h., ob eine erhöhte Feldstärke mit mehr oder weniger Suiziden verbunden ist. Während das Gesamtbild auf eine Korrelation zwischen Hochspannungsfreileitungen und Suizid hinweist, werden mehr Daten zur Bestimmung dieser Beziehung benötigt.

Studie gefördert durch

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