Studientyp: Medizinische/biologische Studie (experimentelle Studie)

A magnetic field effect on learning in male golden hamsters. med./bio.

[Eine Magnetfeld-Wirkung auf das Lernverhalten von männlichen Goldhamstern].

Veröffentlicht in: Behav Processes 2009; 81 (1): 133-135

Ziel der Studie (lt. Autor)

In dieser Studie wurde der Einfluss einer wiederholten Exposition bei 10, 20, 30 oder 40 Hz Magnetfeldern auf die Lern-Fähigkeit von Hamstern in einer sogenannten Skinner-Box untersucht.

Hintergrund/weitere Details

Männliche Hamster wurden randomisiert einer Expositions-Gruppe (n=12) und einer Schein-Expositions-Gruppe (n=12) zugeordnet.
Am Folgetag nach der letzten Exposition wurden die Verhaltens-Tests in einer Skinner-Box durchgeführt. In der Skinner-Box lernten die Tiere einen Hebel zu drücken, um eine Belohnung in Form von Futter (unkonditionierter Reiz) zu bekommen. Das Drücken des Hebels war mit einem Geräusch (konditionierter Reiz) verbunden. Damit wurde eine konditionierte Reaktion hergestellt, die als Index für Lernen verwendet wurde.

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1: 10–40 Hz
Modulationsart: gepulst
Expositionsdauer: 30 min/Tag an 8 aufeinander folgenden Tagen

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz 10–40 Hz
Typ
Expositionsdauer 30 min/Tag an 8 aufeinander folgenden Tagen
Zusatzinfo 10 Hz, 20 Hz, 30 Hz, 40 Hz
Modulation
Modulationsart gepulst
Pulsbreite 1 ms
Anstiegszeit 200 µs
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
Aufbau coil placed under a polycarbonate container in which the animals were kept
Schein-Exposition Eine Schein-Exposition wurde durchgeführt.
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
magnetische Flussdichte 100 mT - - - -

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes System:
Untersuchungszeitpunkt:
  • nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

Die Latenzzeit bis zur ersten Reaktion wurde nicht durch die magnetische Befeldung beeinflusst.
Bei Tieren, die mit 10 und 20 Hz befeldet wurden, wurden keine signifikanten Wirkungen auf die Aufgaben-Leistung beobachtet.
Tiere, die mit 30 und 40 Hz Magnetfeldern befeldet wurden, zeigten eine verbesserte Lern-Leistung: Im Vergleich zu den schein-exponierten Tieren benötigten die befeldeten Tiere zum Aufbau der konditionierten Reaktion weniger Durchläufe beim Hebeldrücken und lernten die Aufgabe schneller.
Die Ergebnisse zeigen, dass die Wirkungen magnetischer Felder auf den Lernp-Pozess bei Tieren von der verwendeten Frequenz abhängen.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch

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