Studientyp: Medizinische/biologische Studie (experimentelle Studie)

Effects of electromagnetic fields on parthenogenic eggs of Daphnia magna Straus. med./bio.

[Wirkungen von elektromagnetischen Feldern auf die parthenogenetischen Eier von Daphnia magna Straus].

Veröffentlicht in: Ecotoxicol Environ Saf 2010; 73 (1): 62-66

Ziel der Studie (lt. Autor)

In dieser Studie wurde der Einfluss von elektromagnetischer Befeldung auf die Entwicklung von parthenogenetischen Eiern von Wasserflöhen untersucht.

Hintergrund/weitere Details

Die Kontroll-Eier und experimentellen Eier waren strikt synchronisiert und genetisch identisch.

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1: 45–500 Hz
Expositionsdauer: bis zu 43,70 h

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz 45–500 Hz
Typ
Signalform
  • sinusoidal
Expositionsdauer bis zu 43,70 h
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
Aufbau pair of horizontal Helmholtz coils with a diameter of 30 cm; dishes with eggs placed in the center of the coils
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
magnetische Flussdichte 75 µT - gemessen - -

Referenzartikel

  • Krylov VV (2008): Impact of alternating electromagnetic field of ultralow and low frequencies upon survival, development, and production parameters in daphnia magna straus. (Crustacea, cladocera)

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes System:
Untersuchungszeitpunkt:
  • während der Befeldung
  • nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

Biologische Wirkungen traten bei Exposition mit elektromagnetischen Feldern von 45, 110, 175, 435 und 500 Hz auf. Bei diesen Frequenzen zeigten die parthenogenetischen Eier von Daphnia magna eine beschleunigte embryonale Entwicklung (beschleunigte Freigabe aus der inneren Eihülle), allerdings nicht bei 500 Hz. Weibchen, die sich aus befeldeten Eiern entwickelten, zeigten eine verschlechterte Fortpflanzungsfähigkeit bei ihrer ersten Eiablage (Verminderung der Anzahl lebender Nachkommen, Anstieg der erfolglosen Nachkommen). Die Größen-Gewichts-Merkmale der Weibchen und die Anzahl der Nachkommen der zweiten Brut unterschieden sich nicht signifikant von den Kontrollen, außer bei 175 Hz (wo sie signifikant geringer waren).
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass in der Entwicklung stehende Organismen während der Embryogenese auf elektromagnetische Exposition mit Veränderungen in einigen Prozessen reagieren, die später wieder auf ein normales physiologisches Niveau zurückgehen.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch

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