Studientyp: Medizinische/biologische Studie (experimentelle Studie)

The role of protein kinase SAPK/JNK in cell responses to low-intensity nonionizing radiation. med./bio.

[Die Rolle der Proteinkinase SAPK/JNK in Zellreaktionen bei schwacher nicht-ionisierender Strahlung].

Veröffentlicht in: Biophysics 2009; 54 (2): 179-181

Ziel der Studie (lt. Autor)

Es sollte die Wirkung von schwachem Laser-Licht (He-Ne, 0,2 mW/cm², 632,8 nm, Expositions-Dauer: 1 Min.) und von superhochfrequenten elektromagnetischen Feldern (8,15-18 GHz, 1 µW/cm², Expositions-Dauer: 1 h) auf die phospho-SAPK/JNK-Produktion in Milz-Lymphozyten der Maus untersucht werden.

Hintergrund/weitere Details

Geldanamycin (1 µg/ml) wurde verwendet, um die intrazellulären Hsp90-Proteine zu hemmen.

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1: 8,15–18 GHz
Expositionsdauer: kontinuierlich für 1 h

Allgemeine Informationen

Cells were treated in three groups: i) exposure to low-intensity laser light ii) exposure to centimeter waves iii) control In a second experiment the same groups were used but cells were pre-incubated with geldanamycin.

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz 8,15–18 GHz
Typ
Expositionsdauer kontinuierlich für 1 h
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
  • sweep frequency generator with a sweep time of 1 s
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
Leistungsflussdichte 1 µW/cm² Mittelwert - - -

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes System:
Untersuchungszeitpunkt:
  • nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

Die Ergebnisse zeigten in beiden Zell-Gruppen (mit/ohne Geldanamycin-Behandlung) nach Exposition bei dem Laser-Licht oder den Mikrowellen eine signifikante Erhöhung der phospho-SAPK/JNK-Produktion in den Lymphozyten. Die Exposition bei den superhochfrequenten elektromagnetischen Feldern erzeugte eine signifikantere Wirkung (größerer Anstieg) als die Exposition bei dem schwachen Laser-Licht.
Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass die Aktivierung des SAPK/JNK-Signalwegs eine der zentralen Rollen in der zellulären Stress-Reaktion auf schwache nichtionisierende Strahlung spielt.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch

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