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Epidemiologische Studie (Beobachtungsstudie)

Case-Control Study on Occupational Exposure to Extremely Low-Frequency Electromagnetic Fields and the Association with Meningioma.

[Fall-Kontroll-Studie zur beruflichen Exposition bei niederfrequenten elektromagnetischen Feldern und der Zusammenhang mit Meningiom].

Veröffentlicht in: Biomed Res Int 2018; 2018: 5912394

Ziel der Studie (lt. Autor)

In einer in Schweden durchgeführten Fall-Kontroll-Studie wurde der Zusammenhang zwischen einer beruflichen Exposition bei niederfrequenten Magnetfeldern und dem Risiko für Meningiom untersucht.

Endpunkt/Art der Risikoabschätzung

Art der Abschätzung:
  • Inzidenz
(Odds Ratio)

Exposition

Abschätzung

Expositionsgruppen

Referenzgruppe 1 kumulierte Exposition: < 2,33 µT-Jahre
Gruppe 2 kumulierte Exposition: 2,33 - < 3,79 µT-Jahre
Gruppe 3 kumulierte Exposition: 3,79 - < 5,55 µT-Jahre
Gruppe 4 kumulierte Exposition: 5,55 - < 8,52 µT-Jahre
Gruppe 5 kumulierte Exposition: ≥ 8,52 µT-Jahre
Referenzgruppe 6 mittlere Exposition: < 0,11 µT
Gruppe 7 mittlere Exposition: 0,11 - < 0,13 µT
Gruppe 8 mittlere Exposition: 0,13 - < 0,18 µT
Gruppe 9 mittlere Exposition: 0,18 - < 0,27 µT
Gruppe 10 mittlere Exposition: ≥ 0,27 µT
Referenzgruppe 11 maximal exponierter Beruf: < 0,13 μT
Gruppe 12 maximal exponierter Beruf: 0,13 - < 0,16 μT
Gruppe 13 maximal exponierter Beruf: 0,16 - < 0,24 μT
Gruppe 14 maximal exponierter Beruf: 0,24 - < 0,60 μT
Gruppe 15 maximal exponierter Beruf: ≥ 0,60 μT

Population

  • Gruppe:
    • Männer
    • Frauen
  • Alter: 18–80 Jahre
  • Beobachtungszeitraum: 1997 - 2003, 2007 - 2009
  • Studienort: Schweden

Fallgruppe

Kontrollgruppe

  • Auswahl:
    • populationsbezogen
  • Matching:
    • Geschlecht
    • 5-Jahre-Altersgruppe

Studiengröße

Fälle Kontrollen
Teilnehmerzahl 1.625 3.530
Anzahl auswertbar 1.592 3.485
Statistische Analysemethode:
  • unkonditionale logistische Regression
  • eingeschränkte kubische Spline-Analyse
( Anpassung:
  • Alter
  • Geschlecht
  • sozioökonomischer Status
  • Diagnose-Jahr
)

Schlussfolgerung (lt. Autor)

Es wurden keine statistisch signifikant erhöhten oder erniedrigten Risiken für die verschiedenen untersuchten Expositions-Variablen gefunden (kumulierte Exposition (Gruppe 5 versus Gruppe 1): OR 0,9, KI 0,7-1,2; mittlere Exposition (Gruppe 10 versus Gruppe 6): OR 0,9, KI 0,7-1,2; maximal exponierter Beruf (Gruppe 15 versus Gruppe 11): OR 0,8, KI 0,6-1,01).
Die Autoren schlussfolgerten, dass kein Zusammenhang zwischen einer beruflichen Exposition bei niederfrequenten Magnetfeldern und dem Risiko für Meningiom gefunden wurde.

Studie gefördert durch

  • Cancer och Allergifonden (Cancer and Allergy Foundation), Sweden
  • Cancerhjälpen (Cancerhelp), Sweden
  • Pandora Foundation, Germany
  • Kone Foundation, Finland
  • Mr Brian Stein

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