Studientyp: Medizinische/biologische Studie (experimentelle Studie)

Effect of low frequency, low amplitude magnetic fields on the permeability of cationic liposomes entrapping carbonic anhydrase: I. Evidence for charged lipid involvement. med./bio.

[Wirkung niederfrequenter, niedrigamplitudiger Magnetfelder auf die Permeabilität kationischer Liposomen, beladen mit Carboanhydrase: I. Nachweis der Beteiligung geladener Lipide].

Veröffentlicht in: Bioelectromagnetics 2000; 21 (7): 491-498

Ziel der Studie (lt. Autor)

Es sollte der Einfluss niederfrequenter, niedrigamplitudiger Magnetfelder auf die Diffusions-Prozesse bei Enzym-beladenen Liposomen untersucht werden. Der Einfluss auf die Einstrom-Rate des Substrats p-Nitrophenylacetat in Carboanhydrase-beladene Liposomen wurde untersucht.

Hintergrund/weitere Details

Kationische Liposomen, die Dipalmitoylphosphatidylcholin, Cholesterin und geladenes Lipid-Stearylamin enthielten, wurden bei verschiedenen molaren Verhältnissen (6:3:1 oder 5:3:2) verwendet, um die Beteiligung geladener Lipide (d.h. Stearylamin) bei der Wechselwirkung mit elektromagnetischen Feldern zu bewerten.

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1: 4–21 Hz
Expositionsdauer: kontinuierlich für 60 min

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz 4–21 Hz
Typ
Expositionsdauer kontinuierlich für 60 min
Zusatzinfo AC and DC field applied parallel
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
Aufbau triaxial coils systems with a large isofield region in the center; aliquots placed in 3 cm³ silica cuvettes in this isofield region
Schein-Exposition Eine Schein-Exposition wurde durchgeführt.
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
magnetische Flussdichte 75 µT Maximum - - 0-75 µT AC
magnetische Flussdichte 75 µT Maximum - - 0-75 µT DC

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes System:
Untersuchungszeitpunkt:
  • nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

Die Ergebnisse unterstützen die Annahme, dass die Exposition bei kombinierten schwachen AC-DC Magnetfeldern die Ladungen von Lipiden auf der Liposom-Oberfläche beeinflusst, was zu Membran-Permeabilitäts-Veränderungen führt. Nach einer 60-minütigen Exposition bei 7 Hz-sinusförmigen und parallelen statischen (50 µT) Magnetfeldern stieg die Enzymaktivität, als Funktion der erhöhten Diffusions-Rate von p-Nitrophenylacetat, bei den 5:3:2-Liposomen von 17 +/- 3% auf 80 +/- 9%. Diese Wirkung war abhängig von der Stearylamin-Konzentration in den Liposomen. Es wurde keine Enzym-Ausströmung gefunden.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch

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