Studientyp: Medizinische/biologische Studie (experimentelle Studie)

Acute exposure to pulsed microwaves affects neither pentylenetetrazol seizures in the rat nor chlordiazepoxide protection against such seizures. med./bio.

[Akute Exposition bei gepulsten Mikrowellen beeinflusst weder Pentetrazol-Krampfanfälle bei der Ratte noch Chlordiazepoxid-Schutz vor solchen Krampfanfällen].

Veröffentlicht in: Radiat Res 1983; 96 (3): 486-496

Ziel der Studie (lt. Autor)

Es sollte bestimmt werden, ob kurze gepulste Mikrowellen-Expositionen die Empfindlichkeit gegenüber Pentetrazol-Krampfanfällen (PTZ, ruft Krampfanfälle durch Blockierung der hemmenden Wirkung von GABA sowie durch einen direkten Effekt auf neuronale Membranen hervor) oder die Wirksamkeit von Chlordiazepoxid (CDZ) zum Entgegenwirken von PTZ-Krampfanfällen verändert.

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1: 2,7 GHz
Modulationsart: gepulst
Expositionsdauer: kontinuierlich für 30 min

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz 2,7 GHz
Typ
Charakteristik
Polarisation
  • zirkular
Expositionsdauer kontinuierlich für 30 min
Modulation
Modulationsart gepulst
Pulsbreite 2 µs
Folgefrequenz 500 Hz
Pulsart rechteckig
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
Abstand zw. exponiertem Objekt und Expositionsquelle 110 cm
Kammer The antenna was a multiridged rectangular horn with a diagonal aperture of 20.5 cm radiating vertically downward into an anechoic chamber of 1.7 m x 2.6 m x 2.6 m.
Aufbau Rats were placed in vented circular acrylic cages of 15.3 cm diameter and 9.5 cm height with 6 mm thick acrylic lids and floors.
Schein-Exposition Eine Schein-Exposition wurde durchgeführt.
Zusatzinfo Up to four rats could be exposed at a time at four positions of equal power density spaced about 3 λ apart. However, due to handling constraints, only two rats were exposed at a time.
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
Leistungsflussdichte 5 mW/cm² - gemessen - -
SAR 0,75 W/kg - gemessen - -
Leistungsflussdichte 10 mW/cm² - gemessen - -
SAR 1,5 W/kg - gemessen - ± 0,1 W/kg
Leistungsflussdichte 15 mW/cm² - gemessen - -
SAR 2,25 W/kg - gemessen - -
Leistungsflussdichte 20 mW/cm² - gemessen - -
SAR 3 W/kg - gemessen - -

Referenzartikel

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes System:
Untersuchungszeitpunkt:
  • nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

Die Experimente konnten keinen konsistenten Nachweis für eine Wirkung von einer gepulsten 2.70 GHz-Mikrowellen-Exposition (bis zu 20 mW/cm²) auf PTZ-induzierte Krampfanfälle oder auf die Wirksamkeit von CDZ zum Entgegenwirken solcher Krampfanfälle liefern. Ein einheitliches Ergebnis aller Experimente war, dass gepulste Mikrowellen die Kerntemperaturen erhöhen. Dies war proportional zur Leistungsflussdichte. Die Mikrowellen-Exposition wirkte den hypothermischen Effekten von CDZ entgegen ohne seine Anti-Krampfanfall-Wirksamkeit zu verändern. Dies unterstreicht die Trennung von thermischen und pharmakologischen Effekten einer Mikrowellen-Exposition.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch

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